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Lange Nacht der Wissenschaften


"": Faszination Luftfahrt am Airport Nürnberg hautnah erleben

Nürnberg, den 20. Oktober 2005 - Gleich mit sieben weitgehend einmaligen Programmpunkten beteiligt sich der internationale Airport Nürnberg mit seinen Partnern an der "Langen Nacht der Wissenschaften" am 22. Oktober zwischen 18:00 und 1:00 Uhr und gewährt erlebnisreiche und seltene Einblicke in die Faszination Luftfahrt.

"Der internationale Airport Nürnberg ist ein bedeutender Hightech-Standort in der Metropolregion Nürnberg und mit rund 4.000 Arbeitsplätzen im und am Flughafen größter Arbeitgeber im Nürnberger Norden", erläutert Geschäftsführer Karl-Heinz Krüger das Engagement des Airport Nürnberg bei der "Langen Nacht der Wissenschaften".

Während in anderen Bereichen des Airport Nürnberg in den tiefen Nachtstunden allmählich Ruhe einkehrt, herrscht in der Technikwerft der Fluggesellschaft Eurowings Hochbetrieb: 75 Flugzeugtechniker und Elektroniker checken in drei Schichten die verschiedenen Flugzeugtypen, die für Eurowings im Einsatz sind. Ob Propeller betriebene ATR oder die Jets BAE 146 und CRJ 200 – die große Halle nahe dem Tower verfügt über ausreichend Platz für alle Flugzeugmuster der Gesellschaft. Sollte bei einer dieser Maschinen die nächste Routinewartung anstehen oder ein technisches Problem aufgetreten sein, ist sie in Nürnberg an der richtigen Adresse. Da die Werfthalle sonst nicht der Öffentlichkeit zugänglich ist, bietet sich den Teilnehmern der "Langen Nacht der Wissenschaften" eine einmalige Gelegenheit.

Warum fliegt ein Flugzeug, auch wenn es 100 Tonnen und mehr wiegt? Wie hoch kann ein Flugzeug fliegen? Warum gibt es so unterschiedliche Flügelformen? Vorträge und Erklärungen zu Thema Aerodynamik, leicht verständlich präsentiert, sind die Spezialität des AERO Clubs Nürnberg, da die Mitglieder des Vereins selbst Piloten sind. Es gibt Tipps und Ratschläge über die Prüfung für den Pilotenschein und praktische Vorführungen an einem Flugsimulator. Gegen eine Teilnahmegebühr besteht zudem die Chance, an Nachtrundflügen über Nürnberg teilzunehmen (Anzahl beschränkt!).

Luftschadstoffmessung, Gemüsegutachten, und Biomonitoring – damit hat der Airport Nürnberg ein Umweltwarnsystem aufgebaut, das vorbildlich und vor allem sicher ist. Sicherheit wird am Airport Nürnberg auch im Gewässerschutz groß geschrieben. Um zu verhindern, dass eventuell verunreinigtes Wasser in den Bucher Landgraben gelangt, hat die Umweltabteilung zwei sogenannte TOC-Anlagen (TOC steht für Total Organic Carbon ) installiert. Mitarbeiter stellen die TOC-Anlagen vor und erläutert anhand des Umwelteinsatzfahrzeugs der Werkfeuerwehr, wie auf Umweltkrisenfälle reagiert werden kann.

Die Werkfeuerwehr verfügt über einen Fuhrpark mit 14 Einsatzfahrzeugen sowie weiteren Gerätschaften für Bergung und Rettung. Flaggschiff der Flotte ist das 2005 in Dienst gestellte Flugfeldlöschfahrzeug 14.000/500 HRET "Panther". Der 40 Tonnen schwere, allradbetriebene Koloss mit 1.000 PS kann verfügt über einen ausfahrbaren Teleskoplöscharm mit Bohreinrichtung sowie Wärmebildkamera. Diese Spezialausführung erlaubt es, die Hülle eines brennenden Flugzeuges von außen zu perforieren und damit Löschmittel ins Innere der Kabine einzubringen. Den Teilnehmern wird die Funktionsweise des "Panthers" demonstriert sowie Einblick in die Arbeit der Werkfeuerwehr gegeben.

Hinsichtlich der Kontrolle und Sortierung von Gepäckstücken ist der Airport Nürnberg ein Vorreiter in Sachen Sicherheit: In der Gepäckförderanlage 3 wird das gesamte Reisegepäck im Drehkreuzverkehr inklusive Gepäckstücken aus Transitländern vollautomatisch auf Sprengstoff und andere gefährliche Gegenstände untersucht. 2.400 Gepäckstücken (rund 48 Tonnen) pro Stunde werden von fünf Röntgenprüfgeräten sowie 560 Meter Förderbändern mit ca. 140 Antriebsmotoren detektiert und zum Verlanden vorbereitet. transportieren. Die Teilnehmer erhalten einen Blick hinter die Kulissen und detaillierte Auskünfte über Gepäcklogistik und Sicherheit.

Wer wollte nicht einmal eigenhändig ein ausgewachsenes Verkehrsflugzeug steuern? Die Firma Hirsch-Softwaretechnik aus Lauf stellt Simulationsprogramme der neuesten Generation vor. Gezeigt werden virtuelle Anflüge in einem Airbus A320 auf den Airport Nürnberg, bei denen sich die Besucher als Piloten versuchen können.

Die LSG Skychefs mit weltweit über 200 Betrieben und ca. 29 000 Mitarbeiterfertigen mehr als 270 Airlines ab. Auch am Airport Nürnberg sind die Küchenkünstler der Lufthansa mit einer Niederlassung vertreten. Die LSG Skychefs wollen in einer Präsentation die drei verschiedenen Menü-Klassen eines typischen Lufthansa-Langstreckenfluges vorstellen und laden natürlich auch zu Kostproben ein.

 

Flughafen Nürnberg GmbHPressestelleTel.: 0911-937-1735 Fax: 0911-937-1704E-mail: prairport-nuernberg.de www.airport-nuernberg.de



Quelle: FLUGHAFEN NÜRNBERG / pressrelations.de

20.10.2005 - 18:01 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 997 X