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Stammzellen - Durchbruch in der Stammzellenforschung


Erstmals in Australien haben Wissenschaftler aus bestehenden embryonalen Stammzellen drei Zellklone entwickelt. Der wissenschaftliche Durchbruch, erzielt von Forschern der in Sydney gelegenen University of New South Wales (UNSW), könnte zu neuen Behandlungsmethoden bei Diabetes, Parkinsons oder bei Rückenmarksverletzungen führen. "Das Klonen der Zellen basiert auf einem neuen Verfahren, das eine sehr genaue Methode für das Extrahieren und Heranziehen einzelner Zellen bietet", erläutert Projektleiter Dr. Kuldip Sidhu von der Diabetes Transplant Unit am Prince Wales Hospital. "Bisher gab es weltweit lediglich eine weitere Meldung zum erfolgreichen Klonen embryonaler Stammzellen - aus Israel." Durch das Heranzüchten einer menschlichen Stammzellenkultur aus einer einzelnen Zelle sind die Wissenschaftler ihrem Ziel einen Schritt näher gekommen, eine homogene Zellpopulation einer bestimmten Art zu erschaffen. "Im menschlichen Körper gibt es ca. zweihundertdreißig Zellarten. All diese Zellen sind aus drei embryonalen Schichten abgeleitet - eine die das Gehirn und Rückenmark bildet, eine weitere die die Verdauungsorgane und Leber bildet und eine dritte, die die Muskeln und Knochen bildet", erläutert Dr. Sidhu. "Unser Ziel ist es, ein Rezept zu finden, um jede dieser embryonalen Stammzellen abzuleiten, so dass diese direkt in die betroffenen Bereiche eines Patienten transplantiert werden können." Hier die URL des Artikels: >> http://www.medizin-aspekte.de/0605/medizin_forschung/stammzellenforschung.html Mehr Informationen aus der Welt der Gesundheit und Medizin finden Sie in der aktuellen Ausgabe des eMagazins MEDIZIN ASPEKTE, das kostenlos unter www.medizin-aspekte.de zu erreichen ist.AnsprechpartnerDr. J. WolffRedaktion MEDIZIN ASPEKTETel.: 06241 - 9 55 421www.medizin-aspekte.de redaktionmedizin-aspekte.de

10.06.2005 - 16:06 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 558 X