anzeige [x]
Seite wird geladen ... Bitte warten

es wird in ca. 60.000 Artikel gesucht

 PM online: 64.225
 Redakteure registriert: 3.636
 Gesamtreichweite (Aufrufe Meldungen): 14.017.607

Müller: Füße von Diabetikern besonders gefährdet - auf Warnsignale achten




München, 11. November 2005 - Füße von Diabetikern sind besonders gefährdet. Kleine, eigentlich unbedeutende Verletzungen können zu schwerwiegenden Komplikationen oder Amputationen führen. Dies betonte Bayerns Gesundheitsstaatssekretärin Emilia Müller anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November.

Füße von Diabetikern sind besonders gefährdet. Kleine, eigentlich unbedeutende Verletzungen können zu schwerwiegenden Komplikationen oder Amputationen führen. Dies betonte Bayerns Gesundheitsstaatssekretärin Emilia Müller anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November. Müller: "Fußprobleme sind der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt bei Diabetikern und enden viel zu oft mit der Amputation des Fußes. In Deutschland führt Diabetes zu 30.000 Fußamputationen im Jahr. Durch geeignete Vorsorge- und Behandlungsmaßnahmen können viele Fußgeschwüre, die zu einer Amputation führen können, verhindert werden." Im Rahmen der Gesundheitsinitiative Gesund.Leben.Bayern investiert Bayern 6,7 Millionen Euro in Projekte für Prävention und Gesundheitsförderung. "Am besten ist Diabetes schon im Kindesalter vorzubeugen, als ein Leben an der Erkrankung leiden zu müssen", so Müller.

Um eine Gefährdung erkennen zu können, muss man die Warnsignale kennen. Das Anschwellen des Fußes bzw. Knöchels, rote, blaue oder schwarze Verfärbungen, Schmerzen in den Beinen und offene oder schlecht verheilende Wunden können ein Zeichen sein. Eine regelmäßige Inspektion der Füße, geeignetes Schuhwerk und eine rasche Behandlung von allen Fußproblemen können Vorsorgemaßnahmen sein. "Prävention ist besser und günstiger als Heilen, deshalb haben wir die Prävention von Volkskrankheiten wie Diabetes als wichtiges Thema unserer Gesundheitspolitik aufgegriffen", so Müller.

In Bayern gibt es derzeit mehrere Hunderttausende Diabetiker ? deutschlandweit ca. 6,3 Mio. Die Zahlen wachsen rasant. Nach Expertenschätzung sind bis 2010 in Deutschland rund 10 Millionen Diabeteserkrankungen zu erwarten. "Die Folgekosten von Diabetes für das Gesundheitswesen sind enorm, Aufwendungen für die Behandlung allein von Diabetes und dessen Folgeerkrankungen betragen 15 ? 20 Prozent aller Gesundheitskosten", so Müller. Diabetes ist auch eine der Hauptursachen für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Nierenversagen, aber auch für Sehbehinderungen bis hin zur Erblindung.

Weitere Informationen: http://www.gesundheit.bayern.de © Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - www.stmugv.bayern.de



Quelle: BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT (STMUGV) / pressrelations.de

11.11.2005 - 18:01 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 121 X

Top Tags

Diabetes   Aufwendungen   Anschwellen   bayern   Verletzungen   Diabetikern   Leben   Emilia   gefährdet   Behandlungsmaßnahmen   Behandlung   anlässlich   unbedeutende   betonte   schwerwiegenden   Bayerns   Füße   Deutschland   Amputation   Millionen   Komplikationen   Amputationen   Gesundheit   führen   Fußes   Müller   Gesundheitsstaatssekretärin   Beinen   Prävention   Weltdiabetestages