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De Winter-Award für SIRT-Therapie an Nuklearmediziner Dr. Boán


Bonn/Pamplona, 15. November 2005. In diesem Jahr wurde der Frederic de Winter-Award für die „beste Therapiepräsentation“ dem Spanier Dr. José F. Boán verliehen. Dr. Boán und sein Team vom nuklearmedizinischen Institut der Universitätsklinik Na-varra nahmen den Preis für die Darstellung der Selektiven Internen Strahlentherapie (SIRT) auf der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (EANM) in Istanbul entgegen. Die SIRT-Therapie wird zur Behandlung von primärem und sekundärem Leberkrebs eingesetzt. Mit dieser neuartigen Methode können Tumo-ren und Meta¬stasen in der Leber ganz gezielt bestrahlt werden. Der De Winter-Award wird seit 2004 von der International Research Group in Immuno-Scintigraphy and The-rapy auf dem jährlichen EANM-Kongress vergeben.

Bei Fragen informieren wir Sie gern und stellen Ihnen Photos zur Verfügung:

Katrin Thormeier

ipse Communication
Tel. 030 288846-14
Fax 030 288846-46
Mail ipse.de" target="_blank">k.thormeieripse.de

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Hintergrundinformationen für Journalisten:

Zum Frederic de Winter-Award

Seit 2004 wird der Frederic de Winter-Award für die beste Therapiepräsentation auf der Jah-restagung der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin verliehen. Stifter ist die Interna-tional Research Group in Immuno-Scintigraphy and Therapy (IRIST) – eine Forschungsinitia-tive zur Förderung internationaler Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung mit Radionukliden. Der belgische Nuklearmediziner Dr. Frederic de Winter engagierte sich sehr für die Etablierung der Radionuklidtherapie. Im November 2002 kam De Winter im Alter von 31 Jahren bei einem Autounfall in Namibia ums Leben. Die 1986 gegründete IRIST wird in Deutschland von Prof. Dr. Thomas M. Behr, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin der Phillips-Universität Marburg, vertreten.

Weitere Informationen unter www.irist.org.

Zur SIRT-Therapie

Mit der innovativen SIRT-Therapie können Ärzte Tumoren und Metastasen in der Leber di-rekt bestrahlen. SIR-Spheres® – winzige radioaktive Mikrokügelchen – werden dabei über die Leberarterie eingebracht und gelangen so unmittelbar zum Tumor. Sie lagern sich dort ab und verkleinern diesen „von innen heraus“ bzw. zerstören ihn sogar gänzlich. Die SIRT-Therapie ist gut verträglich. Behandelte Patienten berichten von einer maßgeblich erhöhten Lebensqualität. Das angrenzende gesunde Lebergewebe erholt sich in der Regel rasch von der Behandlung. In Deutschland wurden bisher mehr als 80 SIRT-Behandlungen durchge-führt. An einigen Kliniken wird die Therapie mittlerweile individuell von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Quelle: Ipse Communication / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: Ipse Communication
Name: Wendland
Straße: Albrechtstrasse 14B
Stadt: - 10117 Berlin
 
 
Telefon: 030 288846-0
Mobil: 030 288846-46
 
WWW: www.ipse.de
E-Mail:

27.03.2006 - 14:40 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 158 X

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