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Heimrecht - "Billigpflege" künftig Standard?


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Bremen, 18.09.2006. Nachdem die Bundeszuständigkeit des Heimrechts beschlossen wurde und demnächst 16 verschiedene Heimgesetze drohen, ist es an der Zeit darüber nachzudenken, welche konkreten Konsequenzen und Auswirkungen dies haben wird.

Wird die Fachkraftquote deutlich sinken? Dürfen immer mehr "Billigkräfte" in der Pflege eingesetzt werden? Was wird mit den bisherigen baulichen Mindeststandards? Sind Qualitätseinbußen unvermeidbar? Werden die Heimkosten weiter steigen? Kurz: Wird Billigpflege zum Standard?

Heimbetreiber, Pflegekräfte, Heimbewohner, Angehörige, Betreuer und Interessierte sind verunsichert. Verläßliche Antworten von politischer und verantwortlicher Seite sind gefragt. In Bremen haben die Ehrenamtlichen in der Heim-Mitwirkung das Thema aufgegriffen. Im Rahmen der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements ist eine Podiumsdiskussion mit namhaften Politikern geplant:

"Heime, Senioren-WGs & Co. - Das Heimrecht als Länderrecht -"

Die Veranstaltung findet am 20.09.2006, 18:00 Uhr im Konsul-Hackfeld-Haus, Birkenstraße 34, in Bremen statt.

Als Podiumsteilnehmer haben zugesagt:
- Dr. Birgit Weihrauch - die neue Staatsrätin im Ressort für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales Stellvertreterin von Senatorin Karin Röpke.
- Dr. Joachim Schuster - Mitglied des SPD-Fraktionsvorstandes und Sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.
- Uwe Woltemath (FDP) wurde jüngst zum FDP-Landesvorsitzenden in Bremen gewählt und ist als Journalist tätig.
- Susan Mittrenga (Bündnis90/Die Grünen) wird als Landesvorsitzende der Grünen an der Veranstaltung teilnehmen.

Mit Friedrich-Wilhelm Heumann wurde ein kompetenter Moderator gefunden. Er ist selbständiger Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht. Daneben ist er seit vielen Jahren im Sozial- und Gesundheitsbereich sowie in der Weiterbildung tätig. Zum Thema „;Heimrecht“; wurden von ihm Fachartikel in der Zeitschrift „;PflegeRecht“; sowie das Buch "Gesetze für Pflegekräfte" veröffentlicht.

Neben der Podiumsdiskussion wird das Engagement der Ehrenamtlichen in der Heim-Mitwirkung vorgestellt und zum "Mit-Wirken" eingeladen.

Interessenten werden gebeten sich zu der Veranstaltung unter infoheim-mitwirkung.de oder Fax 0421 / 33659122 anmelden.

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Ansprechpartner für die Presse:

Reinhard Leopold c/o
Ehrenamtliche in der Heim-Mitwirkung
- Internet & Öffentlichkeitsarbeit -
Rembertistr. 9, 28203 Bremen
Telefon 0421 / 33 65 91-20
eMail: presseheim-mitwirkung.de
Internet: http://www.heim-mitwirkung.de

Abdruck honorarfrei, Beleg wäre schön ;-)

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Über die Ehrenamtlichen in der Heim-Mitwirkung:

"Ehrenamtliche in der Heimmitwirkung" - Ehrenamtliche Mitbürger engagieren sich generationsübergreifend in der Heim-Mitwirkung zur Verbesserung der Interessenvertretung von Heim-Bewohnern. Wir setzen uns als externe gewählte Heimbeiratsmitglieder oder als amtlich bestellte Heimfürsprecher für die Interessenvertretung von Heimbewohnern in Bremen ein. Unterstützt werden wir dabei durch die Heimaufsicht der Sozialbehörde. In Schulungen werden interessierte Ehrenamtliche auf die Aufgaben als externe Heimbeiratsmitglieder und Heimfürsprecher vorbereitet.

Unsere Themenpalette ist umfangreich und wird im wesentlichen durch das Heimgesetz und die Heimmitwirkungsverordnung bestimmt. Die Gesetze und Verordnungen sehen vor, daß in Heimen Heimbeiräte als Interessenvertreter der Heimbewohner zu wählen sind.

In den Fällen, in denen dies nicht möglich ist - z.B. in Behindertenheimen, bei dementen Bewohnern oder weil aus anderen Gründen kein Heimbeirat existiert - werden sogenannte Heimfürsprecher durch die Heimaufsicht amtlich bestellt. Durch diese gesetzlichen Regelungen wurden die Rechte der Heimbewohner deutlich gestärkt.

Aufgaben:
Interessenvertretung von Heimbewohnern, z.B.
- von jungen + alten Heimbewohnern
- von pflegebedürftigen Heimbewohnern
- von behinderten + nichtbehinderten Heimbewohnern

Ziele:
Jüngere und ältere Erwachsene über die Situation der Heimbewohner informieren und zum „;Mitwirken“; motivieren, zur
- Stärkung von Heimbewohnerrechten
- Verbesserung der Heimbewohner-Situation
- Verbesserung der Information + Kommunikation
- Vermeidung der Isolation
- Problemlösung durch Konfliktmoderation / Einbeziehung von Heimaufsicht und anderen fachlichen Stellen
- u.v.m.

Mitwirkungsmöglichkeiten als:
- externes Heimbeiratsmitglied
- externer Heim(bewohner)fürsprecher
- Heim-Besucher
Mitwirkungsbereiche (Qualität von):
- Unterkunft
- Aufenthaltsbedingungen
- Heimordnung
- Verpflegung
- Freizeitgestaltung
- Betreuung

Gesetzliche Rahmenbedingungen:
- Heimgesetz (HeimG)
- Heimmitwirkungsverordnung (HeimmwV)

Organisation:
- örtliche Heimaufsichtsbehörde (fachliche, rechtliche und organisatorische Informationen)
- regionale, selbst organisierte Heimmitwirkungs-Gruppen (Info- und Erfahrungsaustausch)

Gründung + Anzahl der „;Mitwirker“; (Bremen)
- gegründet im Dezember 2002 (Heimaufsicht + Seniorenvertretung Bremen), ca. 15 Personen
- inzwischen 35 –; 40 Personen (Stand: 02/2006)
- März 2006 gründete sich zusätzlich eine unabhängige Selbsthilfegruppe

Infos und überregionale Mitwirkung:
www.heim-mitwirkung.de

Zielgruppenbeschreibung:
In der Heimmitwirkung fehlen vor allem Menschen jüngeren und mittleren Alters, die sich für die Interessen von Heimbewohner einsetzen. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Grundsätzlich können sich alle Erwachsenen für die Interessen von Heimbewohnern einsetzen.

Quelle: heimmitwirkung.de / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: heimmitwirkung.de
Name: Reinhard Leopold
Straße: Rembertistr. 9
Stadt: - 28203 Bremen
 
 
 
WWW: http://www.heimmitwirkung.de
E-Mail:

18.09.2006 - 21:22 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 610 X

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