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Frühjahrsputz fürs Eigenheim


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Nebenkosten senken / Großes Energiespar-Potenzial bei Bestandsimmobilien / Rechtzeitig vorsorgen



Die Wohnnebenkosten werden auch als „zweite Miete“ bezeichnet. Zu Recht, denn in den letzten fünf Jahren sind sie fast dreimal so stark gestiegen wie die allgemeinen Lebenshaltungskosten. Ursache hierfür sind in erster Linie die steigenden Gas-, Strom- und Heizölpreise. Der Weg aus der Kostenfalle führt über das Senken des Energiebedarfs. Die Alternative für Hausbesitzer: Die eigenen vier Wände modernisieren. Denn die meisten Ein- und Zweifamilienhäuser sind älter als 20 Jahre und das Energiespar-Potenzial ist hoch. „Wer jetzt modernisiert, spart teure Heizkosten und steigert zudem den Wert der Immobilie“, wissen die Experten der Landesbausparkassen (LBS).



Trotz des milden Winters müssen viele Mieter und Eigentümer auch in diesem Frühjahr wieder mit Nachzahlungen rechnen. Die laufenden Nebenkosten belasten zunehmend die Portemonnaies vieler Haushalte: Nach Angaben des Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen e. V. (ifs) und des Statistischen Bundesamts haben diese von 2001 bis 2006 um insgesamt 22,6 Prozent zugelegt. Der direkte Vergleich mit den allgemeinen Lebenshaltungskosten (plus 7,9 Prozent) verdeutlicht: Die „zweite Miete“ ist in den letzten fünf Jahren um das Dreifache gestiegen – und ein Ende ist nicht in Sicht. Wer seinen Jahresurlaub im nächsten Winter nicht „verheizen“ möchte, muss Energie sparen.



Energetisch modernisieren



Den Verbrauch senken, aber trotzdem nicht frieren – dazu müssen Eigentümer den Energiebedarf der eigenen vier Wände reduzieren. Mehr als vier von fünf Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland sind älter als 20 Jahre und nicht auf dem Stand der Technik. Eine erste Orientierung über die energetische Bilanz der eigenen vier Wände erhalten Immobilienbesitzer im Internet. Unter www.lbs.de/energiecheck verrät der LBS-Energie-Check in Sekundenschnelle, ob und wie viel Einsparpotenzial für das eigene Haus besteht.



Ein Fachmann hilft bei der Modernisierung. Er erkennt Schwachstellen und schnürt zusammen mit dem Eigentümer ein passgenaues Maßnahmen-Paket. Wer sein Haus vom Keller bis zum Dach warm einpackt, kann je nach Bausubstanz über 60 Prozent Energie sparen. Weiteres Potenzial bietet der Einbau moderner Wärmeschutzfenster und einer neuen Heizanlage – so lässt sich der Energiebedarf bis um die Hälfte reduzieren.



Rechtzeitig vorsorgen



Grundsätzlich gilt: Jedes Haus kommt einmal in die Jahre und die meisten Modernisierungen sind mit beträchtlichen Kosten verbunden. Eigentümer sollten deshalb rechtzeitig vorsorgen und ein paar Euro beiseite legen.



Das perfekte „Sparschwein“ ist ein Bausparvertrag. Die Landesbausparkassen bieten Tarife an, die speziell auf die Bedürfnisse von Modernisierern zugeschnitten sind. Sie zeichnen sich durch einen besonders niedrigen Darlehenszins und eine rasche Tilgung aus. Damit sichern sich vorausschauende Sparer bereits heute den günstigen Darlehenszins für morgen und sind anschließend schnell wieder schuldenfrei. Ein weiterer Vorteil: Sondertilgungen auf das Bauspardarlehen sind jederzeit möglich – das schafft Flexibilität.



Quelle: oak media GmbH / pressbot.net

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21.03.2007 - 9:37 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 810 X

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