Fokussierter Ultraschall (HIFU) gegen Prostata-Krebs mit neuer Software
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HEIDELBERG (10.04.2007) - Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie gilt deutschlandweit als einzige Klinik, die sich ausschließlich auf schonende Prostata-Therapieverfahren spezialisiert hat. Schon seit fünf Jahren behandeln Urologen um den Teamchef Dr. med. Joachim-Ernst Deuster das Prostata-Karzinom mit hochfokussiertem Ultraschall (HIFU). Mit einer neuen Software ist die Behandlung nun noch kürzer und noch schonender als bisher. (Druckfähige Fotos mit 300 dpi unter http://www.prostata-therapie.de/ im Pressebereich zum Download).
Prostata-Krebs ist bei Männern die häufigste Krebserkrankung. Jedes Jahr erkranken 40.000 Männer an einer bösartigen Wucherung der Prostata. Als konventionelle Therapien werden Radikaloperation, Bestrahlung auch mit implantierten Seeds oder Hormontherapie angeboten. Mit der Radikaloperation sind meist erhebliche Nebenwirkungen verbunden: es drohen Inkontinenz und Impotenz.
Mit dem Ultraschall-Behandlungsgerät vom Typ Sonablate 500 des amerikanischen Unternehmens Focus Surgery ist es jedoch möglich, die Therapie in kürzester Behandlungszeit, schonend für das Allgemeinbefinden des Patienten und praktisch frei von Nebenwirkungen durchzuführen. Doch anders als in Praxisverbünden steht in der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie von der ersten Untersuchung über die Beratung, der Behandlung bis hin zur Nachsorge immer derselbe Facharzt zur Verfügung - und dies praktisch ohne Wartezeit.
Dem leicht narkotisierten Patienten wird ein Ultraschallkopf in den Enddarm eingeführt, der impulsartig Ultraschallwellen von vier Megahertz aussendet. Dieser Schall durchdringt das Gewebe ohne jegliche Verletzung. Da mehrere Schallwellen gleichzeitig ausgesandt werden, die wie nach einem Hohlspiegel in einem Brennpunkt zusammenlaufen, kommt es dort zu einer Aufheizung von bis zu 100° Celsius. Das getroffene Krebsgewebe stirbt ab. Rechnergesteuert durchläuft der Ultraschall-Brennpunkt die ganze Krebsgeschwulst. Mit der neuen Software kann der Schallkopf einen noch größeren Prostata-Bereich erfassen, die Schussfolge der gepulsten Ultraschallwellen verringern und insgesamt die Behandlungszeit weiter verkürzen.
Die Therapie dauert nur wenige Stunden, und der Patient kann die Klinik nach kurzer Zeit wieder verlassen. „Der große Vorteil unserer Behandlungsmethode ist, dass den meisten Patienten ihre sexuelle Potenz erhalten bleibt“, versichert der Urologe Dr. Deuster, der in der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie erstmals in einer Klinik in Deutschland und dies seit August 2002 die HIFU-Methode mit dem Sonablate 500 anwendet. Inzwischen haben sich in der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie fast 400 Männer dieser modernen, schonenden Therapie unterzogen.
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Fax +496221/409033
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10.04.1007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 624 X
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