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Trendumkehr bei der Verhütung: Von der Pille zu Ring oder Stäbchen


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(djd/pt). Es liegt auf der Hand: Die moderne Frau greift nach den Sternen. Ob im Beruf, beim Sport oder einfach im täglichen Leben. Selbstbewusst und eigenständig schafft sie Handicaps aus der Welt. Schon gar nicht lässt sie sich zur Sklavin der Verhütung oder ihres Monatszyklus machen. Deshalb steigen immer mehr Frauen von der Pille auf längerfristige Verhütungsmethoden um. Die Vorteile sind offensichtlich: Mehr Freiheit und eine größere Unabhängigkeit erlauben einen Lebensstil, der der heutigen Zeit mit ihren schnellen Veränderungen und hohen Ansprüchen einfach viel besser entspricht.

Eine weltweite Studie mit 1.300 Beteiligten bestätigt den Trend. Das Gros der Befragten gab "einfache Handhabung, Sicherheit und Verträglichkeit" als wichtigste Entscheidungskriterien für die Art der Empfängnisverhütung an. Was die Häufigkeit der Anwendung betrifft, wünschten sie sich "einmal im Monat oder seltener". Das sind hohe Ansprüche, denen die moderne Forschung Tribut zollt. Vor ein paar Jahren kam daher ein Verhütungsstäbchen auf den Markt, das in den Oberarm eingesetzt wird. Es bietet sicheren Schutz für drei Jahre. Eine der jüngsten Entwicklungen auf dem Markt ist ein flexibler Ring, der direkt in die Scheide eingeführt und nur einmal im Monat ausgewechselt wird. Er veranlasst immer mehr Frauen, dem täglichen Pillenritual adieu zu sagen. Denn so sicher die Pille mit einem Pearl-Index von 0,1-1,0 (je nach Präparat) ist, so schwierig ist es auch, diesen Faktor durch gewissenhafte Einnahme zu garantieren. Die europaweite Studie "Women on Contraception Survey" ergab, dass zwei Drittel der Frauen in Deutschland die Pilleneinnahme immer wieder mal vergessen, die Hälfte sogar mindestens einmal im Monat.

Der so genannte "NuvaRing", ein hormoneller Vaginalring, wurde vor seiner Markteinführung ein Jahr lang an über 2.000 Frauen getestet. Das Ergebnis: ein Pearl-Index von 0,65. Er besteht aus einem flexiblen medizinischen Kunststoff, der sich sanft an die Form der Vagina anschmiegt und während seiner dreiwöchigen Wirkzeit kontinuierlich geringe Hormonmengen abgibt. Nur einmal im Monat wird Verhütung so zum Thema. Der Rest ist: Unabhängigkeit und absolute Freiheit gepaart mit einem ruhigen Gewissen.

Neben seiner großen Sicherheit und bequemen Handhabung ermöglicht der Verhütungsring den Frauen zudem, ihren Zyklus aktiv zu beeinflussen - ein wichtiges Instrument, wenn unerwartete oder wichtige Events anstehen, bei denen zählt, dass "Frau" ganz frei ist. Kein Wunder, dass 97 Prozent aller Anwenderinnen den Ring weiterempfehlen.

Nähere Informationen gibt es beim Frauenarzt oder unter www.fit-in-verhuetung.de





Quelle: Organon GmbH / pressetreff.de

21.06.2005 - 13:49 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 621 X