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Müller: Anti-Aging: Vital bleiben durch gesunde Ernährung und Bewegung




"Ungesunder Lebensstil lässt sich nicht durch Anti-Aging-Produkte ersetzen"

Ein ungesunder Lebensstil lässt sich nicht durch Anti-Aging-Produkte ersetzen. Dies betonte Gesundheitsstaatssekretärin Emilia Müller heute anlässlich des Forums Frauengesundheit zum Thema "Anti-Aging und Gesundheit: Modetrend oder sinnvolle Ergänzung". Müller: "Gesunde Ernährung, viel Bewegung und der Verzicht auf Rauchen und Alkohol helfen, bis ins hohe Alter körperlich und geistig fit zu bleiben. Oftmals werden zur Beruhigung Pillen genommen, aber gleichzeitig ein ungesunder Lebensstil beibehalten. Das ist ein Trugschluss: Ein gesundheitsbewusster Lebensstil kann nicht durch "Wunder-Mittelchen" ersetzt werden". Trotzdem boomt der Staatssekretärin zufolge der Markt der Anti-Aging-Produkte. "Anti-Aging ist ein aktueller Megatrend. Entsprechende Produkte bekommt man in jedem Supermarkt. Für rezeptfreie Vitaminpräparate und vitaminierte Lebensmittel werden jedes Jahr Milliarden ausgegeben", so Müller.

Insbesondere Frauen verspüren das Bedürfnis nach Anti-Aging-Lebensmitteln, -Kosmetika und sogar Schönheitsoperationen. Aktuelle Umfragen belegen: bereits 50 Prozent der normalgewichtigen Frauen empfinden sich als zu dick, lediglich 2 Prozent der Frauen beschreiben sich selbst als schön. Eine Ursache hierfür sieht Müller vor allem in den unrealistischen Schönheitsidealen von Medien und Werbung. Als richtiges Signal wertete die Staatssekretärin in diesem Zusammenhang das bundesweit durchgesetzte Verbot irreführender Werbung für die ca. 400.000 Schönheitsoperationen pro Jahr in Deutschland - eine Forderung, die Bayern seit Langem erhoben hatte.

Ziel der Anti-Aging-Medizin ist es, das biologische Altern beim Menschen zu verlangsamen. Der Begriff Anti-Aging umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, die den Alterungsprozess bremsen sollen: Kosmetik, Nahrungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Vitamine, Mineralien, frei verkäufliche Medikamente, Sportarten und Entspannungsmethoden. Der Begriff ist aber nicht geschützt und kann somit jedem Produkt hinzugefügt werden.

Bei dem heutigen Forum Frauengesundheit zum Thema Anti-Aging werden hochkarätige Experten mit einem Fachpublikum und Multiplikatoren diskutieren. Ziel ist es, dadurch in Bayern objektive, wissenschaftlich fundierte Informationen zu den zahlreichen, teilweise kontrovers diskutierten Facetten von Anti-Aging zu vermitteln - zum Nutzen von Fachleuten und Verbrauchern.

Das Forum Frauengesundheit des Bayerischen Gesundheitsministeriums greift seit 2002 frauenspezifische Gesundheitsprobleme mit großer gesellschaftlicher und gesundheitspolitischer Bedeutung auf und will einen Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen Wissenschaft, Bevölkerung und Politik herstellen.

Mehr Infos Infos dazu erhalten Sie unter www.frauengesundheit.bayern.de

Informationen zu diesem Thema: http://www.gesundheit.bayern.de



Quelle: BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT (STMUGV) / pressrelations.de

20.10.2005 - 10:11 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 175 X

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