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BAHR: Mehr Kapitaldeckung in der Pflege - nicht weniger!




BERLIN, 19.10.2005 - Zu den Plänen der Bundesministerin Ulla Schmidt, die Rücklagen der privaten Pflegepflichtversicherung zugunsten der Defizite der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) zu nutzen, erklärt der Pflegeexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel BAHR:

Bundesministerin Ulla Schmidt zeigt mal wieder ihr kurzfristiges Denken und Arbeiten. Angesichts der Defizite in der sozialen Pflegeversicherung missbraucht Ulla Schmidt die Rücklagen der privaten Versicherung. Was sie vorhat, wäre aber nur ein Stopfen von Löchern. Wir brauchen nicht den Abbau eines Kapitalstocks, sondern den weiteren Aufbau!

Ulla Schmidt versucht, ihre Bürgerzwangsversicherung durch die Hintertür umzusetzen. Sie schreckt hierbei nicht einmal vor erheblichen verfassungsrechtlichen Bedenken zurück.

Die FDP wird sich dem entgegenstellen. Wir fordern in der Pflege schon seit langem einen gleitenden Übergang in ein kapitalgedecktes Versicherungssystem. Nur durch den hiermit verbundenen Aufbau von Altersrückstellungen wird die Pflege zukunftsfest. Die Devise muss also lauten: Mehr Kapitaldeckung in der Pflege, nicht weniger!

Knut Steinhäuser Telefon: (030) 227-52378pressestellefdp-bundestag.de  



Quelle: FDP / pressrelations.de

20.10.2005 - 10:11 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 120 X

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