IG BAU: Standort Deutschland für Dienstleistungscenter gerettet
HeidelbergCement -
04.11.2005 - PM 76/2005, Heidelberg - Das für Deutschland geplante "Dienstleistungscenter" der HeidelbergCement AG entsteht in Leimen bei Heidelberg. Damit hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zusammen mit dem Betriebsrat nach harten Verhandlungen mit der Unternehmensführung einen wichtigen Erfolg erzielt. Um Kosten zu sparen, hatte die Unternehmensführung angedroht, als Standort für das ausgegliederte Dienstleistungscenter Leipzig oder Krakau zu wählen.
"Wir haben es geschafft, dass die Arbeitsplätze im Raum Heidelberg bleiben. Die IG BAU hat hoch gepokert und ihre Verantwortung zur Sicherung der Arbeitsplätze wahrgenommen", sagt Karl Heinz Strobl, IG BAU-Bundesvorstandsmitglied und Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der HeidelbergCement.
Als Preis dafür hat die Gewerkschaft einer Verlängerung der Arbeitszeit auf 40 Stunden und 2 Urlaubstagen weniger zugestimmt. Darüber hinaus bleiben die Konditionen für die 50 in das Dienstleistungscenter übernommenen Beschäftigten gleich. Ziel der IG BAU war es, für den Übergang der Arbeitnehmer von der HeidelbergCement in die neue Gesellschaft, die Tarifbindung und den Haustarifvertrag zu erhalten. Dies ist gelungen. Der Zement-Konzern will mit der Einführung sog. "Dienstleistungscenter" europaweit rund 1100 Arbeitsplätze hauptsächlich in der Verwaltung abbauen, davon 220 in Deutschland.
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Sigrun HeilPressesprecherin IG Bauen-Agrar-UmweltIG Bauen-Agrar-Umwelt - Bundesvorstand - Pressestelle Olof-Palme-Str. 19 60439 Frankfurt a. Main Tel.: 069 - 95 73 71 35 Fax: 069 - 95 73 71 38 E-Mail: presseigbau.de www.igbau.de
Quelle: IG BAU / pressrelations.de
04.11.2005 - 18:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 567 X

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