Entspannung inmitten der Natur - Holz ist ein ideales Material für Terrassen und Balkone. Die Infoline des Holzabsatzfonds gibt Tipps, was beim Bau zu beachten ist.
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15. März 2007 (HAF, Bonn) Familienfeiern, Grillpartys oder einfach die wärmenden Sonnenstrahlen genießen – vom Frühjahr bis zum Herbst haben Balkon und Terrasse Hochsaison. Der natürliche Bau- und Werkstoff Holz verleiht der kleinen Erholungsoase vor der Haustür einen besonders warmen und naturnahen Charakter.
Durch seine natürlichen Eigenschaften ist Holz der ideale Werkstoff für den Bau von Terrassen oder die Bodengestaltung von Balkonen. Anders als Stein oder Keramikfliesen heizt es sich im Sommer nicht so stark auf und ist im Herbst oder zu Jahresbeginn angenehm fußwarm. Durch die leichte Verarbeitung und die hohe Stabilität bei vergleichsweise geringem Gewicht ist Holz gleichzeitig sehr flexibel: So kann die Terrasse beispielsweise über das Ufer eines Gartenteichs hinausragen oder ungewöhnlichen Grundstücksformen angepasst werden. Die natürliche Optik kommt als weiterer Pluspunkt hinzu.
Gut konstruiert – lange schön
Da eine nicht überdachte Terrasse durchgehend der Witterung ausgesetzt ist, sollten für den Bau nur besonders robuste Hölzer wie Eiche, Robinie, Douglasie und Lärche verwendet werden. Diese Holzarten lassen sich unbehandelt verbauen, wobei allerdings dann nur das Kernholz eingesetzt werden darf. Eine Alternative sind vorbehandelte Nadelhölzer, wobei Experten kesseldruckimprägniertes Holz empfehlen.
Eine durchdachte Konstruktion garantiert zusätzlich, dass die Terrasse lange Zeit schön und funktional bleibt. Als Grundlage für das Trägerwerk wird zunächst ein Kiesbett angelegt. Die Beplankung wird dann mit Schrauben auf der Unterkonstruktion befestigt, die ein leichtes Gefälle aufweisen sollte. Die Fugenbreite zwischen den einzelnen Planken sollte nicht weniger als drei Millimeter betragen, damit das Holz arbeiten und Regenwasser schnell abfließen kann. Schmale Planken von höchstens zwölf Zentimetern Breite unterstützen das Abfließen und beugen durch schnelles Abtrocknen auch Algenbildung vor.
„Schwebende“ Terrassen – mit Holz kein Problem
Holz besitzt eine hohe Tragfähigkeit. Mit einem entsprechenden Trägerwerk kann eine Terrasse daher leicht in der Höhe variieren – ideal zum Ausgleich von unebenem oder abfallendem Gelände. Auch Balkone lassen sich mit Holz unproblematisch an einem bestehenden Gebäude nachrüsten. Beide Varianten sind allerdings ein Fall für den Fachmann. Vom Experten gebaut, werden die gesetzlichen Richtlinien eingehalten und die Statik stimmt. Erste Informationen hierzu gibt die Infoline des Holzabsatzfonds unter Telefon 01802 / 465 900 (6 Cent/Anruf).
Mit der Verwendung von Holz leisten Bauherren und Eigenheimbesitzer ganz nebenbei sogar noch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: Denn jeder Kubikmeter Holz bindet etwa 250 Kilogramm Kohlenstoff. Das entspricht der Menge, die in rund 900 Kilogramm CO2 enthalten ist.
Weitere Informationen rund um das Thema Holz gibt es im Internet unter www.infoholz.de. Zahlreiche Broschüren über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Holz stehen unter www.natuerlichholz.infoholz.de innerhalb Deutschlands zur kostenlosen Bestellung und zum Download zur Verfügung. Unter anderem die Infohefte „Außenbereiche gestalten“ und „Allem gewachsen.“
Quelle: KOOB Agentur für Public Relations GmbH (GPRA) / pressbot.net
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16.03.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 1469 X
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