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Impulse für die energetische Modernisierung


enercity-Fonds proKlima begrüßt bundesweite Einführung von Energieausweisen

Die am 25. April 2007 von der Bundesregierung beschlossene neue Energieeinsparverordnung (EnEV) regelt bundesweit die Einführung von Energieausweisen für den Gebäudebestand. Den Energiebedarf von Immobilien transparenter zu machen, ist das Ziel. „Der Energieausweis ist für Mieter, Hausbesitzer und Käufer gleichermaßen interessant“, sagt Matthias von Oesen, neuer Leiter der Geschäftsstelle proKlima. Er verschaffe bereits vor dem Unterschreiben des Vertrags einen Überblick über die zu erwartenden Heiz- und Warmwasserkosten. „Ab dem nächsten Jahr sollten Käufer und Neumieter unbedingt nach dem Dokument fragen“, empfiehlt von Oesen.

proKlima hat die Entwicklung des für bestimmte Gebäude zukünftig erforderlichen bedarfsorientierten Energieausweises maßgeblich unterstützt. Der enercity-Fonds entwickelte und testete im Jahr 2004 in Kooperation mit der Deutschen Energie-Agentur (dena) den Prototyp des bundesweiten bedarfsorientierten Energieausweises. Bereits 1999 hatten proKlima und die Stadtwerke Hannover AG den „Energiepass Region Hannover“ erarbeitet und als Bedingung für die Förderung von Maßnahmen zur energetischen Modernisierung eingeführt. „Seit 1999 haben wir rund 10.000 Energieausweise gefördert“, berichtet von Oesen. Der enercity-Fonds bezuschusst in diesem Jahr weiterhin das Ausstellen bedarfsorientierter Energieausweise, die eine Gültigkeit von zehn Jahren haben. Der Klimaschutzfonds fördert den Energieausweis aber nur bei der Umsetzung von mindestens einer Maßnahme des Förderprogramms „proKlima-Altbau“.

Nach der neuen Energieeinsparverordnung sind Eigentümer und Vermieter zukünftig verpflichtet, im Falle des Verkaufs oder der Vermietung Kauf- und Mietinteressenten einen Energieausweis vorzulegen. Hausbesitzer, die schon modernisiert haben, profitieren vom neuen Energieausweis: „Sie können nun zeigen, was ihr Haus energetisch auszeichnet“, betont von Oesen. Die Energieeffizienz werde damit zu einem zentralen Entscheidungskriterium bei der Vermietung oder beim Kauf. Wichtig sei jedoch, dass in Zukunft potenzielle Mieter beziehungsweise Käufer gezielt nach dem bedarfsorientierten Energieausweis fragen.

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Der enercity-Fonds proKlima
proKlima wird von den Städten Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze (proKlima-Fördergebiet) sowie der Stadtwerke Hannover AG (enercity) finanziert. Der europaweit einzigartige Klimaschutzfonds bewilligte von 1998 bis 2006 Fördermittel in Höhe von mehr als 35 Millionen Euro. Im Jahr 2007 fließen wiederum über fünf Millionen Euro in den Fonds. Die Stadtwerke Hannover zahlen 75 bis 80 Prozent dieser Summe ein. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt nach strengen Kriterien: Die CO2-Effizienz, die absolute CO2-Reduzierung, die Multiplikatorenwirkung und der Innovationsgrad der Maßnahmen sind ausschlaggebend. Mit seinen Förderprogrammen unterstützt proKlima schwerpunktmäßig die Heizenergie-Einsparung in Alt- und Neubauten, das Errichten von Solarwärmeanlagen und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung.

Ansprechpartner für die Presse:
Markus Glombik, Tel.: (0511) 430-31 39,
E-Mail: enercity.de" target="_blank">markus.glombikenercity.de

proKlima GbR bei der Stadtwerke Hannover AG
Glockseestraße 33
30169 Hannover

www.proklima-hannover.de



Quelle: proKlima - Der enercity-Fonds / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: proKlima - Der enercity-Fonds
Name: Markus Glombik
Straße: Glockseestraße 33
Stadt: - 30169 Hannover
 
 
Telefon: (0511) 430-3139
 
WWW: proklima-hannover.de
E-Mail:

25.04.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 795 X