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Bau-Finanzierung im "Maßanzug"


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Tarife für jeden „Spar-Typ“ / Frühzeitig Startkapital aufbauen und günstiges Bauspardarlehen sichern

Für ein eigenes Häuschen müssen Bauherren durchschnittlich neun Jahreseinkommen aufwenden. „Die Finanzierung sollte daher rechtzeitig geplant werden“, raten die Experten der Landesbausparkassen (LBS). Rund 44 Prozent der Immobilienerwerber setzen auf den Bausparvertrag als Spar- und Finanzierungsinstrument. Ob „Einsteiger“, „Finanzierer“ oder „Modernisierer“ – für jeden Spartyp und Bedarf gibt es passende Tarife.

Mehr als fünf von zehn Deutschen geben nach einer aktuellen Untersuchung von TNS infratest beim Erwerb von Wohneigentum über 100.000 Euro aus. Für fast die Hälfte ist Bausparen ein zentraler Finanzierungsbaustein. Das Prinzip ist immer das Gleiche: In der Sparphase wird Eigenkapital aufgebaut und in der Darlehensphase profitiert der Sparer von festen, günstigen Zinsen. Die Tarife der Bausparkassen sind auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Sparer zugeschnitten.

Für „Einsteiger“

Mit der Ausbildung landet das erste eigene Geld auf dem Konto. Viele junge Menschen träumen bereits von den eigenen vier Wänden, doch das Wann und Wie steht meist noch in den Sternen. Besonders interessant für junge Leute sind Bauspartarife mit relativ hohen Guthabenzinsen in der Sparphase. So können sie sich ein ansehnliches finanzielles Polster aufbauen und sichern sich gleichzeitig das zinsgünstige Bauspardarlehen – damit ist der Weg in die erste eigene Wohnung bereitet.

Zusätzlich unterstützen Staat und Arbeitgeber das ambitionierte Bausparen: Eigene Einzahlungen bis zu 512 Euro werden mit 8,8 Prozent Wohnungsbauprämie (WoP) gefördert. Das sind bis zu 45 Euro pro Jahr. Weitere 43 Euro jährlich können sich Bausparer mit niedrigem Einkommen mit der Arbeitnehmer-Sparzulage sichern (9 Prozent von max. 470 Euro). Gerade Azubis kommen meist in diesen Genuss. Auch viele Arbeitgeber beteiligen sich mit vermögenswirksamen Leistungen am Sparen und zahlen bis zu 480 Euro jährlich auf das Bausparkonto ein.

Für „Finanzierer“

Wer eine Immobilie bauen oder kaufen möchte, kann diese in der Regel nicht komplett aus der eigenen Tasche bezahlen. Als idealen Finanzierungs-Mix empfiehlt die LBS: Mindestens 20 Prozent Eigenkapital, rund 30 Prozent sollten über Bauspardarlehen und der Rest über Hypothekendarlehen finanziert werden.

Für das Bauspardarlehen wird bereits bei Vertragsabschluss ein fester Zins zu günstigen Konditionen vereinbart, der sich bis zur vollständigen Rückzahlung nicht ändert. Gerade bei größeren Summen bringt das Sicherheit in die Finanzierung. Ein weiterer Vorteil: Sondertilgungen sind jederzeit möglich.

In der Regel haben Bausparer ihr Darlehen nach spätestens zehn Jahren zurückgezahlt.

Für „Modernisierer“

Auch an Immobilien nagt der Zahn der Zeit und mit den Jahren stehen erste Modernisierungsarbeiten an: Die Heizung ist nach ca. 15 Jahren fällig, die Fenster nach etwa 30. Die Kosten sind im Vergleich zum Erwerb überschaubarer. Doch je länger Hauseigentümer warten, desto mehr Maßnahmen fallen auf einen Schlag an – und das kann dann teuer werden.

Rechtzeitige Vorsorge ist entscheidend. Interessant für Modernisierer sind Bauspartarife, die sich auszeichnen durch: eine längere Sparphase (rechtzeitige Vorsorge), sehr günstige Bauspardarlehenszinsen (oft unter 2 Prozent nominal) und eine rasche Tilgung - so ist der Sparer schnell wieder schuldenfrei.

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Bild-Hinweis

Abbildung: Bausparen.jpg Foto: LBS

Bildunterschrift: Rund 44 Prozent der Immobilienerwerber sind Bausparer. Der Vorteil: Als einziges Finanzprodukt kombiniert der Bausparvertrag Eigenkapitalbildung mit einem zinsgünstigen Darlehen.


Quelle: oak media GmbH / pressbot.net

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15.06.2007 - 13:21 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 515 X