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Bevor der Garten zum Luxusgut wird


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(djd/pt). Vielen Deutschen ist ihr Garten lieb und teuer. Letzteres muss leider oft wörtlich genommen werden, denn richtig teuer wird der Garten, wenn er immer noch mit Trinkwasser aus der Leitung gegossen wird. Immerhin sind die Wasserpreise in den letzten Jahren durchschnittlich um satte 350 Prozent gestiegen, berichtet die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V.

Ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht, denn unser Klima wird immer mediterraner, in Ländern wie Frankreich und Italien ist die Gartenbewässerung im Sommer schon heute häufig verboten. Die Flächenversiegelung tut ein Übriges, um Wasser zu einem immer knapperen Gut zu machen, denn der Regen kann dann nicht versickern um Grundwasserreservoirs auffüllen, sondern läuft ungenutzt ab. Wer dagegen nutzt, was umsonst vom Himmel fällt, kann sich auch auf eine fallende Wasserrechnung freuen. Regenwasser für die Gartenbewässerung aufzufangen, ist günstig, umweltfreundlich und obendrein gut für die Pflanzen. Denn nur die wenigsten Pflanzen mögen den Kalk, der hierzulande meist im Trinkwasser enthalten ist. Die klassische Regentonne allerdings ist passee. Moderne Regenwasserspeicher haben nicht nur eine höhere Speicherkapazität, sondern sichern, z.B. mit Filtern die Qualität des gesammelten Wassers. Infos zur Regenwassernutzung in Garten und Haushalt auf www.platzregen.info

Quelle: djd / pressetreff.de

31.07.2007 - 9:06 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 462 X

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