Namhafte Architekten begeisterten in Stuttgart
vergrößern
Zum zweiten Mal eröffnete die ‚Novemberreihe’ Einblicke in das Schaffen international bekannter Architekten. Mit insgesamt 3.000 Zuhörern, darunter Planer, Studenten und Architekturbegeisterte, verzeichnete die Vortragsreihe weit mehr Besucher als im vergangen Jahr. Die Vorträge fanden dabei über die Region Stuttgart hinaus großen Zuspruch.
Eröffnet wurde die ‚Novemberreihe’ in diesem Jahr vom in Los Angeles, Peking und Berlin ansässigen Architektenbüro GRAFT. Im Auftaktvortrag referierte Thomas Willemeit über Projekte aus der noch jungen Entstehungsgeschichte des international tätigen Teams. Diskutiert wurde zudem der temporäre Entwurf „Art Cloud“ für den Berliner Schlossplatz.
Eine Woche später füllte Nathalie de Vries vom niederländischen Büro MVRDV den Hörsaal der Universität Stuttgart unter dem Thema „Living and Leisure“. So konzentrierte sich die Architektin auf vier aktuelle Projekte in Amsterdam, Paris, Chengdu und Tokio. „Wir versuchen, mit unseren Wohnungsbauten eine Kommunikation mit dem öffentlichen Raum zu schaffen“, so die Niederländerin.
Abwechslungsreiche Ansätze zeigte Rudy Ricciotti aus Frankreich. Der gebürtige Algerier bekennt sich mit seiner expressiven und teilweise auch provokanten Arbeit zur mediterranen und autonomen Kultur Südfrankreichs. In seinem Vortrag gab er eine Übersicht über sein bisheriges Schaffen und Aufgaben. Im November dieses Jahres gewann er beispielsweise den Wettbewerbs für das Pariser Stadion ‚Jean Bouin’.
Einen gelungenen Ausklang der diesjährigen Veranstaltung boten Bolle Tham & Martin Videgård Hansson vom gleichnamigen Stockholmer Büro. Die Schweden beeindruckten durch unterschiedlichste Werke im skandinavischen Raum vom kleinen Sommerhaus bis hin zum aktuellen Museum im südschwedischen Kalmar.
„Unser Konzept ist aufgegangen. Die Reihe bietet auf anschauliche Weise Einblicke in die unterschiedlichsten Vorgehensweisen und Ansätze architektonischer Strömungen in Europa“, resümierte Prof. Peter Cheret, Initiator der ‚Novemberreihe’ und Rat der Sto-Stiftung. Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung, die auch 2008 wieder stattfinden wird, von der Fakultät für Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart und der Sto-Stiftung, Essen.
Bildunterschrift:
Nathalie de Vries vom niederländischen Büro MVRDV im Gespräch mit Prof. Peter Cheret.
Foto: Sto-Stiftung
Quelle: PR-Agentur Große & Partner / pressbot.net
12.12.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 206 X
Top Tags
Schaffen Architekturbegeisterte Architektur Architektin Einblicke niederländischen international Cheret Novemberreihe Aufgaben Nathalie Universität Sto-Stiftung Architektenbüro Arbeit Amsterdam Vries Ansätze Stuttgart Peter Raum Prof Projekte Architekten Angeles Algerier Büro Veranstaltung MVRDV Abwechslungsreiche
Vorherige Artikel
Die mobilen Begleiter für unterwegs
Heute hier und morgen dort – wer viel unterwegs ist, braucht mobile Begleiter. Will man ein vertrautes Stück Heimat in sein neues Umfeld mitnehmen, so ist die Reisetasche oft zu schnell gefüllt.Anders
Sonnenwärme sinnvoll für mein neues Haus?
Ratgeber auf www.klima-sucht-schutz.de vergleicht Heizsysteme.Lohnt sich eine Solaranlage auch auf meinem Dach oder doch lieber ein Pelletofen im Keller? Welches Heizsystem ist am preiswertesten und e
ViaSENS Home Controller von Seluxit spricht Z-Wave
Auf Z-Wave basierende, intelligente Energie-Managementlösung bereichert den europäischen Home Control-MarktAalborg/Kopenhagen, 12. Dezember 2007 – Seluxit, dänischer Hersteller von intelligenten Ener
Nächste Artikel
Sonnenhäuser: Bundes-Förderung steigt massiv - teilweise sogar rückwirkend
Straubing, im Dezember 2007 – „Das Sonnenhaus, die S-Klasse des Bauens, wird sich nun noch besser durchsetzen können“, freut sich Architekt Georg Dasch. Der Grund für die Zuversicht des Vorsitzenden d
Der Saunaofen aus dem Onlineshop
(leanpress) WETTERSCHEIDT. Bereits vor dem Kauf oder dem Selbstbau einer Saunakabine sollte man sich eingehend über die Öfen informieren, denn schließlich ist solch ein Wärmespender das Herz der Saun
"Homing" mit Aussicht Anspruchsvolles Wohnkonzept bezieht Garten in Hausarchitektur ein
(djd/pt). "Homing" ist schon seit ein paar Jahren Trend - immer mehr Menschen messen den eigenen vier Wänden als Lebensraum und privater Oase wachsende Bedeutung zu, so eine Studie von Bauer Medi
Holzbauquote bleibt 2006 stabil - Der Holzbau setzt den langjährigen positiven Trend in Deutschland fort. Rückgänge im Nichtwohnbau werden durch Zuwächse in anderen Segmenten ausgeglichen.
(HAF, Bonn) Der positive Trend der deutschen Holzbauquote bei den Neubaumaßnahmen hat sich 2006 wieder bestätigt – wenngleich die Steigerung mit 0,2 Prozent geringer ausfiel als im Vorjahr (plus 1,1 P
Die Farben des Frühlings Markisen-Dessin
Wenn die ersten Sonnenstrahlen im Frühling ins Freie locken, machen viele Hausbesitzer ihre Terrasse umgehend zum zweiten Wohnzimmer. Damit sie den Aufenthalt auf der Terrasse möglichst oft