Holzbauquote bleibt 2006 stabil - Der Holzbau setzt den langjährigen positiven Trend in Deutschland fort. Rückgänge im Nichtwohnbau werden durch Zuwächse in anderen Segmenten ausgeglichen.
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(HAF, Bonn) Der positive Trend der deutschen Holzbauquote bei den Neubaumaßnahmen hat sich 2006 wieder bestätigt – wenngleich die Steigerung mit 0,2 Prozent geringer ausfiel als im Vorjahr (plus 1,1 Prozent). Von den insgesamt 173.102 neu errichteten Gebäuden im Wohn- und Nichtwohnbau wurden 24.129 Häuser überwiegend mit dem Baustoff Holz gefertigt. Das entspricht einem Anteil von 13,9 Prozent, wie die Heinze Marktforschung in einer aktuellen Studie für den Holzabsatzfonds ermittelte. Besonders stark kletterten die Quoten in Thüringen (plus 3,4 Prozentpunkte) und im Saarland (plus 2,6 Prozentpunkte) auf jeweils 14 Prozent.
Höchste Quoten in Süddeutschland
In Süddeutschland erreicht der Holzbau nach wie vor die höchsten Quoten. In Baden-Württemberg wird mehr als ein Fünftel aller Neubauten (20,7 Prozent) überwiegend mit dem natürlichen Baustoff gefertigt. In Rheinland-Pfalz und Hessen liegt der Anteil bei jeweils 18,7 Prozent, in Bayern bei 16,9 Prozent.
Besonders stark sind die süddeutschen Länder im Marktsegment der Eigenheime. Baden-Württemberg (22,3), Rheinland-Pfalz (20,5) und Hessen (20,0) erreichen hohe Quoten und liegen damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 14,2 Prozent. Am stärksten wuchs der Anteil des Baustoffs Holz bei den neu gebauten Eigenheimen allerdings in Thüringen. Um 4,1 Prozentpunkte kletterte die Quote dort auf 14,2 Prozent. Bei den Mehrfamilienhäusern stieg dort der Anteil der Holzhäuser sogar um 7 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent.
Nach absoluten Zahlen war Bayern im vergangenen Jahr das führende Holzbau-Bundesland. Insgesamt wurden dort 5.986 Gebäude überwiegend mit dem Baustoff Holz gefertigt. Davon waren 4.211 Eigenheime, 44 Mehrfamilienhäuser und 1.732 Gebäude aus dem Bereich des Nichtwohnbaus.
Rückgang beim Nichtwohnbau
Bundesweite Einbußen musste der Holzbau 2006 allerdings im Nichtwohnbau hinnehmen. Nachdem 2005 in diesem Bereich eine Steigerung um 1,5 Prozentpunkte erzielt werden konnte, fiel im vergangenen Jahr die Quote um 1,1 Prozentpunkte auf 16,2 Prozent zurück. Dieser Rückgang konnte aber durch Zuwächse im Segment der Eigenheime (plus 0,4 Prozentpunkte auf 14,2 Prozent) und Mehrfamilienhäuser (plus 0,6 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent) insgesamt ausgeglichen werden. Damit bleibt die Holzbauquote in 2006 stabil.
Fragen zur Studie beantwortet Manfred Filippi unter der Telefonnummer 0228 30838-15 oder per E-Mail (manfred.filippi
holzabsatzfonds.de).
Beim Bauen mit Holz steht die Infoline des INFORMATIONSDIENST HOLZ unter 01802 465900 (6 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz) beratend zur Seite.
Quelle: KOOB Agentur für Public Relations GmbH (GPRA) / pressbot.net
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18.12.2007 - 14:24 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 305 X
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