(djd/pt). Was mit den Hausabwässern ab der Grundstücksgrenze geschieht, ist in der Regel Sache der kommunalen Abwasserbetriebe. Wie sie bis ins Kanalnetz gelangen, darum muss sich der Hausbesitzer allerdings selbst kümmern. Besonders im ländlichen Raum oder in Neubaugebieten kommt immer häufiger die so genannte Druckentwässerung zum Einsatz. Statt der Schwerkraft im freiem Gefälle sorgen dabei Pumpstationen für den Transport des Wassers zur Kläranlage. Am Haus selbst ist dazu jedoch eine Pumpe nötig. Diese sammelt das Abwasser des Hauses in einem Schacht und befördert es regelmäßig oder ab einer bestimmten Füllhöhe automatisch in das Druckrohr des öffentlichen Kanalnetzes.
Wichtig für den Hausbesitzer ist ein möglichst wartungsfreier Betrieb, wie ihn etwa das System "Compit" von Flygt sichert. Denn viel teurer als die Betriebskosten der elektrischen Pumpe werden die Wartungskosten, wenn das System ausfällt. Betriebssicherheit und intelligente Technik sind daher bei der Auswahl besonders wichtig. So sorgen Schneideeinrichtungen in der Pumpe dafür, dass Fest- oder Faserstoffe zerkleinert werden, das System kann also nicht verstopfen. Ein spezielles Strömungsdesign im Schacht wirkt der Bildung von Ablagerungen entgegen. Ein versierter Heimwerker kann das einbaufertige System aus Polyethylen normalerweise mit Hilfe eines Minibaggers in wenigen Stunden selbst einbauen.
Quelle: djd / pressetreff.de
01.05.2008 - 18:05 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 252 X

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