Eigenheimzulage am Ende?
02.11.2005 - In diesem Jahr dürfte die Verschuldung öffentlicher Haushalte in Deutschland erstmals die Marke von 1,5 Billionen Euro erreichen. Angesichts dramatisch steigender Staatsschulden führt an weiteren Subventionskürzungen kein Weg vorbei. Auch die bisherige Eigenheimzulage wird wahrscheinlich dem Rotstift zum Opfer fallen. Wer ein Eigenheim für sich oder seine Familie erwerben will, sollte sich deshalb sputen, wenn er dafür noch staatliche Förderung haben möchte. Bislang fördert der Staat den Bau oder Kauf eines selbst genutzten Eigenheims mit Zulagen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Neubau oder Altbau handelt.
Einmal im Leben können Baufinanzierer den Fördergrundbetrag beantragen. Dieser beträgt ein Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungskosten, maximal 1.250 Euro pro Jahr. Für jedes Kind gibt es eine Kinderzulage von 800 Euro jährlich dazu. Acht Jahre lang gibt’s die Eigenheimzulage. Für eine Familie mit zwei Kindern kann über die gesamte Laufzeit demnach eine maximale Gesamtförderung von 22.800 Euro zusammenkommen.
Die Förderung erhält allerdings nur, wer ein bestimmtes Einkommen nicht überschreitet. Bemessungsgrundlage ist die Summe der positiven Einkünfte im Jahr der Antragstellung und im Jahr zuvor. Die Einkunftsgrenzen für den Zweijahreszeitraum liegen für Alleinstehende bei 70.000 Euro, für Ehepaare bei 140.000 Euro. Dabei können beide Partner unabhängig voneinander die Zulage bekommen. Für Familien mit Kindern erhöhen sich die Einkunftsgrenzen innerhalb der zwei Jahre um 30.000 Euro pro Kind.
Den vorliegenden Text und weitere Informationen können Sie auch auf unseren Internetseiten unter http://www.bankenverband.de abrufen.
Kontakt: Dr. Kerstin AltendorfBundesverband deutscher BankenTel.: 030/1663-1250E-Mail: bank-newsbdb.de 22 Zeilen Ö ca. 79 Anschläge
Quelle: BUNDESVERBAND DEUTSCHER BANKEN E.V. (BDB) / pressrelations.de
04.11.2005 - 18:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 777 X

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