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ödp fordert: EU-Kommission muss Verbraucherrechte stärken


ödp: Die Mehrheit der Bürger lehnt genveränderte Nahrung ab



Am 24.06.2005 will die EU-Kommission wieder über die Aufhebung der Gentechnik-Einfuhrverbote in Mitgliedsstaaten abstimmen. Dazu Ulrich Brehme, Sprecher des Arbeitskreises Gentechnik in der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp): "Die Agrokonzerne Monsanto, Pioneer und die Anderen, die zu diesem Oligopol gehören, verstärken ihren Druck auf die EU. Damit wollen sie erreichen, daß mit der Zulassung der Gentechnik in der Landwirtschaft den Verbrauchern langfristig die Möglichkeit der freien Wahl gentechnikfreier Lebensmittel genommen wird."Auch deshalb lehnen nach aktuellen Umfragen 70% aller EU-Bürger genveränderte Nahrung ab.

Trotzdem versucht die Industrie ihre Technologie, die bisher Defizite erzeugte, der Bevölkerung aufzuzwingen. "Die Konzerne verstärken immer wieder ihren Druck auf die EU (Europäische Union) oder auf die WTO (Welthandelsorganisation), um ihre Produkte weltweit durchzusetzen. Dieser nie dagewesene unerhörte Vorgang verärgert die Bürger zu recht. Andere Unternehmen akzeptieren, daß die Verbraucher ihre Produkte nicht wollen und nehmen diese dann auch vom Markt," so Brehme.

"Gerade die Sorge um die Nahrung ist auch ein wesentlicher Grund für die Ablehnung des EU-Verfassungsvertrags. Hier sollte die EU-Kommission ihre Chance sehen. Die Bürger protestierten zurecht gegen Art. I-18 des Vertrags, der die Umgehung der nationalen Parlamente ermöglicht und so die Europäische Gesetzgebung unbegrenzt dem Einfluß dieser Lobbys ausliefern würde." erläutert der ödp-Politiker. Im Artikel 227 werde einseitig die Erhöhung der Produktivität als Ziel festgeschrieben. Ernährungssicherheit und Schutz der Artenvielfalt seien dagegen keine Ziele der EU-Verfassung.

Die EU-Kommission muß endlich dieses unrentable Geschäft stoppen und die grüne Gentechnik in der EU verbieten. "Aus diesem Grund," so Brehme, "wird die EU-Kommission aufgefordert, endlich den Bürgern zuzuhören, anstatt Vermutungen anzustellen, was die Bürger denn wohl denken würden."

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Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)BundespressestelleSartoriusstr. 14; 97072 WürzburgTel. 0931/40486-11, Fax-29E-Post: oedp.de" target="_blank">florence.bodiscooedp.de



Quelle: ÖDP BUNDESVERBAND / pressrelations.de

22.06.2005 - 16:03 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 275 X

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