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Auswärtiges Amt unterstützt Minenräumprojekte in Bosnien und Herzegowina


Das Auswärtige Amt stellt für Minenräumprojekte in Bosnien und Herzegowina weitere 1,7 Mio. € zur Verfügung. Dies gab am Mittwoch (22.6.), der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Tom Koenigs, bekannt.

Tom Koenigs erklärte hierzu: "In Bosnien und Herzegowina sind noch heute über 1300 Gemeinden mit mehr als 1,3 Mio Einwohnern von Minen und Blindgängern betroffen. Aus dieser schwierigen Gefährdungslage resultieren auch schlimme ökonomische Nachteile: Rund 2000 km2 sind als sogenannte "Verdachtsflächen" der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen. Es bedarf weiter großer Anstrengungen, um die Räumung voranzubringen und den Menschen gefahrloses Wirtschaften zu ermöglichen."

Die zugesagten Mittel werden über den in Slowenien ansässigen International Trust Fund (ITF) umgesetzt. Er wählt in Zusammenarbeit mit den nationalen Behörden der unterstützten Länder betroffene Flächen aus und vergibt Räumaufträge durch Ausschreibungen an geeignete Firmen und Nichtregierungsorganisationen.

Das Auswärtige Amt hat für das humanitäre Minenräumen in den Ländern der Region damit in diesem Jahr bereits rund 3,6 Mio. € in Serbien und Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Albanien aufgewendet.

Humanitäres Minenräumen Stabilitätspakt Südosteuropa Allgemeine Länderinformationen zu Bosnien und Herzegowina

erschienen: Mittwoch 22.06.05



Quelle: AUSWÄRTIGES AMT / pressrelations.de

22.06.2005 - 16:03 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 223 X