Ifo: Wachstum zieht an
Zur heute vorgelegten Konjunkturprognose des Ifo-Instituts erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Ludwig Stiegler: Sogar der gern immer schwarz malende Chef des Ifo-Instituts errechnet mit seiner heutigen Konjunkturprognose ein Anziehen des kalenderbereinigten deutschen Wirtschaftswachstums von 1 Prozent in diesem Jahr auf 1,4 Prozent im naechsten.
Dies bestaetigt grundsaetzlich die Aufschwungserwartungen der Bundesregierung und des deutschen Sachverstaendigenrates. Gleichfalls soll in diesem Zeitraum die Beschaeftigung um gut 270.000 Personen zunehmen, der Export auf 6,5 Prozent anziehen und die Preise bleiben knallhart und stabil.
Dies ist - angesichts der schmerzhaften Oelpreissteigerung und unguenstiger werdender weltwirtschaftlicher Bedingungen – ein durchaus ansehnliches Prognoseergebnis. Es belegt, dass es "keinen Grund fuer mehr Skepsis" gibt, wie der Vorsitzende des Sachverstaendigenrates, Bert Ruerup, heute richtigerweise unterstreicht.
Bei den vom Ifo-Institut richtigerweise angemahnten hoeheren privaten Investitionen sind insbesondere unsere Unternehmer gefragt, ihre im letzten Jahr um ganze 10,7 Prozent gestiegenen Unternehmens- und Vermoegenseinkommen moeglichst beschaeftigungswirksam in Deutschland zu investieren. Zur Staerkung der gemaess Ifo-Institut noch durchhaengenden Konsumnachfrage koennen hoehere und angemessene Tarifabschluesse wertvolle Impulse geben.
2005 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de
Quelle: SPD-BUNDESTAGSFRAKTION / pressrelations.de
23.06.2005 - 17:46 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 330 X

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