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Erhöhte Waldbrandgefahr in Bayern


- Schmid bittet um Vorsicht: "Wälder um die Ballungsgebiete Nordbayerns besonders gefährdet"

Wegen der trocken-heißen Witterung der letzten Tage und der regenarmen Wochen hat die Waldbrandgefahr in Teilen Bayerns stark zugenommen. Aktuell sind zwar noch keine Waldbrände gemeldet - die Gefahr steigt aber mit weiter anhaltender Trockenheit besonders in Nordbayern stark an. Schon jetzt ist sie in weiten Teilen Nordbayerns "hoch" (Stufe 4 von 5 Stufen), in Südbayern mittel (Stufe 3). Innenstaatssekretär Georg Schmid mahnt zur Vorsicht: "Schon ein einzelner Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe, aber auch eine die Sonnenstrahlen bündelnde Glasscherbe können Gras, Nadelstreu und auf dem staubtrockenen Waldboden liegende Zweige und Reisig entzünden – mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur!"

Schmid weist darauf hin, dass vom 1. März bis Ende Oktober generell das Rauchen im Wald verboten ist, um folgenschweren Waldbränden vorzubeugen. "Gefahren lauern aber auch anderswo: Selbst Pkw mit Katalysatoren können einen Waldbrand verursachen: Wird ein Fahrzeug auf trockenem Untergrund wie Gras oder Reisig geparkt, kann dieser durch den heißen Katalysator entzündet werden. Besonders gefährdet sind die von der Bevölkerung stark frequentierten Wälder in den Ballungsgebieten," so der Staatssekretär.

Zu Zeiten erhöhter Waldbrandgefahr werden ausgedehnte Waldgebiete zusätzlich durch bis zu 330 ehrenamtliche Beobachter der Luftrettungsstaffel Bayern mit über 150 Flugzeugen überwacht. Sie melden aus der Luft erkannte Waldbrände oftmals noch in der Entstehungsphase an die Einsatzzentrale. Zur Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden stehen die bayerischen Feuerwehren bereit, die entsprechend der örtlichen Risiken ausgestattet und ausgebildet sind. Zur Waldbrandbekämpfung speziell im Gebirge oder an schwer zugänglichen Stellen hat sich der Einsatz von Hubschraubern mit Löschwasser-Außenlastbehältern bewährt, aus denen sich das Wasser gezielt auf die Brandstelle abgeben lässt. Löschwasser-Außenlastbehälter für Hubschrauber sind flächendeckend in Bayern bei verschiedenen Feuerwehren stationiert. Bei der Brandbekämpfung aus der Luft kommen Helikopter der Polizei-Hubschrauberstaffel Bayern, der Fliegerstaffel Süd des Bundesgrenzschutzes oder der Bundeswehr zum Einsatz. Die Einsatz!

leitungen vor Ort können diese Unterstützung direkt beim Lagezentrum im bayerischen Innenministerium anfordern.

 

Pressesprecher: Michael ZieglerTelefon: (089) 2192 –2114Telefax: (089) 2192 –12721E-Mail: pressestmi.bayern.de



Quelle: BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM DES INNERN / pressrelations.de

23.06.2005 - 17:47 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 427 X