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Sofortige Korrektur des Agrardieselsteuersatzes notwendig!




Entschließung des Präsidiums des Deutschen Bauernverbandes

Seit 1. Januar 2005 müssen die deutschen Bauern einen völlig überhöhten Agrardiesel-Steuersatz von durchschnittlich 40 Cent je Liter abführen. Das ist eine eklatante Wettbewerbsbenachteiligung gegenüber den Landwirten in den meisten Nachbarstaaten der EU, insbesondere in Frankreich, Großbritannien und Dänemark. Die dortigen Steuersätze liegen zwischen 1,7 und 5,9 Cent je Liter.

Daher muss die Politik unverzüglich reagieren und Wettbewerbsgleichheit in der Europäischen Union herstellen. Der vermehrt propagierte Umstieg auf Biokraftstoffe bietet auf absehbare Zeit nur wenigen Betrieben die Möglichkeit zur Teilkompensation der steuerlichen Überbelastung.

Als erster Schritt muss unverzüglich eine Rückkehr zu dem parteiübergreifenden Kompromiss aus dem Jahre 2003 erfolgen. Damals wurden von 25,6 Cent je Liter Steuer gefordert.

 

Ansprechpartner: Pressestelle Deutscher BauernverbandE-Mail: pressebauernverband.de



Quelle: DEUTSCHER BAUERNVERBAND (DBV) / pressrelations.de

24.06.2005 - 12:38 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 365 X