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"Auf Nummer sicher" zieht 100-Tage-Bilanz: Sicherheits-Hotline für Eltern ein Erfolg




Bonn. Hundert Tage nach der Eröffnung ihrer Hotline zieht die Bundesarbeitsgemeinschaft "Mehr Sicherheit für Kinder" e.V. (BAG) eine positive Bilanz ihres neuen Informationsangebots. Pro Tag melden sich etwa 15 Anrufer unter der Telefonnummer 0228 / 688 34 34 oder per E-Mail elternforumkindersicherheit.de , um sich genauer zu Themen der Unfallprävention und Kindersicherheit zu informieren. Meist sind es besorgte Eltern, oft erkundigen sich aber auch Ärzte, Erzieherinnen, Journalistinnen oder Architekten zu spezifischen Themen, die die Sicherheit von Kindern betreffen.

Gartenteich, Spielplatz, Balkon und Treppen

Ob es sich um Fragen zu einzelnen Produkten, zu Unfallgefahren in Haus und Garten, zu rechtlichen Themen wie der Haftung bei Unfällen auf Spielplätzen oder der Abnahme von Baumaßnahmen handelt, jede Anfrage ist individuell und die Bandbreite groß. Besonders häufig, so ergab eine Auswertung einer Statistik der ersten hundert Tage, geht es um Sicherheitstipps zu den Unfallorten Gartenteich, Spielplatz, Balkon und Treppen.

"Eine auf Kindersicherheit in Heim und Freizeit spezialisierte Beratung hat es bisher in Deutschland nicht gegeben. Dass unsere Hotline so rege angenommen wird, ist für uns ein Beweis, dass der Informationsbedarf zu Kinderunfällen in der Bevölkerung, bei Experten wie bei Laien, hoch ist. Bei den Anrufen haben wir festgestellt, dass Eltern sich oft sehr differenziert mit Sicherheitsmängeln auseinandersetzen", erläutert Martina Abel, Geschäftsführerin der BAG. Medienpartner der Eltern-Hotline "Auf Nummer sicher" ist die Zeitschrift Eltern.

Ein besonderer Service der Hotline-Mitarbeiter

Besonders positiv reagierten die Anrufer auf das hohe Engagement und die Service-Bereitschaft der Hotline-Mitarbeiter. Haben diese eine Antwort nicht sofort parat, bieten sie an, das Thema genauer zu recherchieren und anschließend zurückzurufen. "Damit rechnen die meisten Anrufer nicht", berichtet Abel, "sie waren überrascht und ausgesprochen dankbar über unseren Service."

Wer ruft an und wann? Auch darauf bietet die Telefonstatistik eindeutige Antworten. Die meisten Anrufer sind vergleichsweise junge Eltern, deren (Einzel)kinder jünger als drei Jahre sind. "Das könnte ein Indiz für die Unerfahrenheit der Eltern sein, aber auch auf ihr besonderes Engagement und ihre Fürsorge hinweisen. Mit Sicherheit aber wissen wir, dass gerade Kleinkinder und Kinder im Krabbelalter besonders gefährdet sind", sagt Abel. Außerdem, so hat sie beobachtet, sind es eindeutig mehr Väter als Mütter, die zum Telefon greifen oder eine E-Mail schicken: "Väter sind in der Regel an technischen oder rechtlichen Fragen interessiert."

Unerwartete Sicherheitsprobleme im Alltag

Eine Analyse der Fragen zeigt, dass nicht nur die allgemeinen Themen (z.B. Sicherung von Balkon und Garten, Sicherheit von Möbeln, Kücheneinrichtungen oder Spielzeug) eine Rolle spielen. Manche Familien werden mit unerwarteten Sicherheitsproblemen im Alltag konfrontiert. Ein paar Beispiele: Was können Eltern in einer Reihenhaussiedlung tun, in deren Nachbarschaft ein nicht eingezäunter Garten mit einen Teich von 1,40m Tiefe ist, wenn sich der Nachbar weigert, den Teich einzuzäunen? Welche Möglichkeiten haben Familien in einer Wohnsiedlung, wenn der Spielplatz zugunsten eines Parkplatzes wegfallen soll? Was tun, wenn ein GS-geprüftes Spielzeug Qualitätsmängel aufweist, die zu Lasten der Sicherheit gehen? Gibt es eine Norm für den Abstand von Treppenstufen? Bieten sie ausreichend Sicherheit für kleine Kinder?

Zur Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. Die BAG in Bonn ist ein bundesweit tätiger Verein. Hauptsponsor ist Penaten, eine Marke des Unternehmens Johnson und Johnson. Die BAG setzt sich dafür ein, Kinderunfälle zu reduzieren und innovative Präventionsmaßnahmen für Heim und Freizeit zu entwickeln. Mitglieder sind unter anderem Ärzte- und Sportverbände sowie Rettungsorganisationen und technische Dienstleister.

 

PressekontaktKaroline BeckerTel. 0228 207 27 27Fax 0228 207 27 28E-Mail: pressekindersicherheit.de Internet: www.kindersicherheit.de

 



Quelle: BUNDESARBEITSGEMEINSCHAFT (BAG) MEHR SICHERHEIT FÜR KINDER E.V / pressrelations.de

24.06.2005 - 12:39 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 239 X

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