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Baubeginn an der Brücke Pausaer Straße in Plauen




Straßensperrung ab 27. Juni 2005 / Abbruch und Neuaufbau bis 2006

(Leipzig/Plauen, 24. Juni 2005) Am 27. Juni 2005 beginnt die nächste Etappe der Bahn-Bauvorhaben in Plauen: bis Anfang 2006 wird die Pausaer Straße für den Straßenverkehr gesperrt. Nach ersten Baumaßnahmen an der Bahnbrücke Lutherstraße verlagern sich jetzt die Arbeiten an die Bahnbrücke Pausaer Straße. Die Umleitungsstrecke ist mit den städtischen Behörden vereinbart und führt über Martin-Luther-Straße, August-Bebel-Straße, Albertplatz, Straße der Deutschen Einheit zur Friedensstraße.

Die Ampelanlagen werden entsprechend umprogrammiert.

Die Straßenbahn verkehrt bis auf wenige Ausnahmen weiter wie bisher. Für den Anliegerverkehr oberhalb der Brücke stadtauswärts wird in Höhe der Vorderen Gellertstraße eine zusätzliche Überfahrt über die Straßenbahngleise geschaffen.

Nachdem zuerst Leitungen aus dem Baufeld verlegt werden, beginnt Anfang Juli der Abbruch des westlichen Teils der alten Brücke Pausaer Straße auf ca. 30 Metern Länge. Noch im Herbst soll der Neuaufbau mit einem Traggerüst beginnen, auf dem die neue Stahlbetonplatte hergestellt und danach in ihre endgültige Lage abgesenkt wird. Anfang des kommenden Jahres ist die erste Hälfte der Brücke neugebaut. Die Pausaer Straße ist dann wieder passierbar. Über die neue Brücke wird danach der weitere Umbau des oberen Bahnhofs in Plauen in Richtung Süden auf ca. 500 Metern Länge mit neuen Gleisen, Weichen und Signalen möglich.

Gleichzeitig mit dem Brückenbau an der Pausaer Straße wird die Stützwand Wielandstraße abgebrochen und bis voraussichtlich Herbst 2005 als moderne Winkelstützwand neu aufgebaut. Die Wand wird 125 Meter lang, vier Meter hoch an ihrer höchsten Stelle und erhält Graffitischutz.

Abbruch und Neubau der Bahnbrücken über die Lutherstraße und die Pausaer Straße sind notwendig, weil sie nur noch eingeschränkt tragfähig waren. Beide Brücken stammen aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Die Brücken Lutherstraße und Pausaer Straße entstehen neu als Walzträger-in-Beton-Konstruktion mit einer bzw. zwei Stützen.

Die Investition beträgt ca. 6,6 Millionen Euro.

Der Rück- und Neubau der Brücke sowie der Stützwand sind mit unvermeidlichen Lärm- und Staubbelästigungen verbunden. Es kommen Abbruchmeißel und danach Vibrationsrammen zum Stabilisieren der Baugruben zum Einsatz. Die ausführenden Firmen sind angewiesen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Die Arbeiten finden in der Regel tagsüber von 7 Uhr bis 20 Uhr statt.

Der Neubau der Brücken Lutherstraße und Pausaer Straße erfolgt nach einem technologisch verzahntem Konzept in mehreren Bauabschnitten. Oberstes Ziel ist es, den Bahnverkehr durchgängig zu sichern sowie das Passieren einer der beiden Straßenunterführungen Lutherstraße oder Pausaer Straße zu ermöglichen. Für die Umsetzung der Baumaßnahmen ist eine Gesamtdauer von etwa vier Jahren geplant.

 

Herausgeber: Deutsche Bahn AGKommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 BerlinVerantwortlich für den Inhalt: Werner W. Klingberg



Quelle: DEUTSCHE BAHN / pressrelations.de

24.06.2005 - 18:50 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 287 X

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