Die Union stimmt Neuregelung bei Managergehältern endlich zu
Zur Einigung zwischen Regierung und Opposition bei der Frage der Offenlegungspflicht von Vorstandsgehaeltern bei Aktiengesellschaften, erklaert der zustaendige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, Olaf Scholz:
Der Regierungsentwurf zur Offenlegung von Vorstandsgehaeltern findet eine breite Mehrheit im Parlament. Die CDU hat erklaert, dass sie nun doch nach langem Zoegern zustimmen wird.
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass bei boersennotierten Aktiengesellschaften kuenftig fuer jedes einzelne Vorstandsmitglied die gesamten Bezuege unter Namensnennung und deren Aufschluesselung nach Erfolgsabhaengigkeit anzugeben sind. Nur mit einer Dreiviertelmehrheit kann laut Entwurf die Hauptversammlung beschliessen, dass auf eine Offenlegung verzichtet wird. Ziel des Entwurfs ist die Staerkung der Kontrollrechte der Aktionaere.
Die Union hatte bis zuletzt nur auf eine freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen gesetzt. Offenbar loesen bevorstehende Wahlkaempfe Denkspruenge aus. Es ist gut, dass dem vielfaeltigen Wunsch von Aktionaeren und Oeffentlichkeit Rechnung getragen wird.
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Quelle: SPD / pressrelations.de
24.06.2005 - 18:51 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 216 X

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