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Dietzels windige Luftreinhaltepolitik: Ozon-Warnung statt echter Vorsorge




Eine Umkehr in der Energie- und Luftreinhaltepolitik der CDU-Landesregierung fordert die umweltpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Ursula Hammann, angesichts der steigenden Ozonwerte. "Nicht das schöne Wetter ist schuld an den steigenden Ozonwerten, sondern die verfehlte Luftreinhaltepolitik des zuständigen Ministers Dietzel (CDU). Es ist deshalb nicht ausreichend in jedem Sommer nur die Bevölkerung zu warnen. Pflicht von Minister Dietzel ist es, eine wirkungsvolle Vorsorge zu treffen. Dazu gehört eine andere Energiepolitik und vor allem ein geringerer Schadstoffausstoß durch den Auto- und LKW-Verkehr."

Minister Dietzel (CDU) hatte gestern angekündigt, dass die Ozonwerte heute wahrscheinlich die kritische Schwelle von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft überschreiten werden und empfiehlt daher allen Personen, die erfahrungsgemäß empfindlich auf Ozon reagieren, anstrengende körperliche Tätigkeiten im Freien wie zum Beispiel sportliche Ausdauerleistungen zu vermeiden.

"Die Aktivitäten der CDU-Landesregierung sind das Gegenteil einer vorsorgenden Umweltpolitik. Erneuerbare Energien wie Solar- und Windenergie oder Geothermie und Maßnahmen zum Energiesparen werden blockiert obwohl ihr verstärkter Einsatz auch das Ozonproblem mildern würde. Und in der Verkehrspolitik setzt diese Landesregierung einseitig auf Auto und LKW und kürzt gleichzeitig die Mittel für Busse und Bahnen sowie für den Radverkehr.

Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag - Pressesprecherin: Elke CezanneSchlossplatz 1-365183 WiesbadenFon: 0611/350597Fax: 0611/350601Mail: grueneltg.hessen.de Web: http://www.gruene-hessen.de

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Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN HESSEN / pressrelations.de

27.06.2005 - 14:49 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 892 X