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Schnappauf: Grundwasservorräte gut gefüllt - keine Wasserknappheit zu befürchten




München, 27. Juni 2005 - Wasserknappheit ist zwar zunächst in Bayern nicht zu befürchten; aber trotzdem sollte mit dem kostbaren Nass sparsam und verantwortungsbewusst umgegangen werden. Darauf wies Umweltminister Werner Schnappauf heute in München anlässlich der anhaltend hohen Temperaturen hin. Schnappauf: "Bayerns Grundwasserspeicher sind wegen der üppigen Frühjahrs-Niederschläge wieder ausreichend gefüllt. Dennoch sollte jeder einzelne mit dem kostbarem Gut Trinkwasser, das in Bayern zu 95 Prozent aus Grund- und Quellwasser stammt, sparsam umgehen." Dem Minister zufolge waren nach dem Jahrhundertsommer 2003 die Grundwasserstände in manchen Regionen auf historische Tiefstände abgesunken. Darüber hinaus war die Auffüllung im trockenen Winter und Frühjahr des vergangenen Jahres hinter den Erwartungen zurückgeblieben. "In Italien ist wegen der derzeitigen wochenlangen Dürre Trinkwasser bereits wieder knapp. Diese Erfahrung zeigt einmal mehr, wie schnell Trinkwasser-Vorräte verbraucht werden können und man deshalb damit sparsam umgehen muss", so Schnappauf.

In Bayern verbraucht jeder etwa 130 Liter Trinkwasser am Tag, davon weit über die Hälfte (rund 60 Prozent) allein in Bad und WC. Schnappauf: "Jeder kann ohne großen Aufwand an Zeit und Geld dazu beitragen, Wasser zu sparen und dadurch mithelfen, sauberes Trinkwasser auch für künftige Generationen zu sichern." Bei Wasserknappheit sollte das Rasensprengen verzichten werden. Rasen wird auch nach längerer Trockenzeit rasch wieder grün. Auch die Autowäsche sollte in einer Waschanlage mit Waschwasserwiederverwendung erfolgen. Längerfristig empfiehlt Schnappauf zum Wassersparen den Einbau von technischen Vorkehrungen wie Durchfluss-Mengenbegrenzer, Einhandmischer oder Thermostat-Mischbatterien. Auch defekte Armaturen sollten möglichst schnell ausgetauscht oder repariert werden: Ein tropfender Wasserhahn verschwendet zirka 17 Liter Trinkwasser pro Tag.

Weitere Informationen: http://www.wasser.bayern.de © Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - www.stmugv.bayern.de



Quelle: BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT (STMUGV) / pressrelations.de

27.06.2005 - 14:49 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 517 X