Luftüberwachung für Osnabrück und Göttingen
Luftmessstation am Deisterplatz in Hannover wird abgebaut.
HANNOVER, 28.06.2005 - Heute (28.06.2005) wird die Luftmessstation in der Göttinger Straße in Höhe Deisterplatz abgebaut. Auch die Messstation gegenüber dem Hanomaggebäude wird in Kürze entfernt. Dies teilte ein Sprecher des Niedersächsischen Umweltministeriums mit. Die beiden verbleibenden Messstationen in der Göttinger Straße (Hintergrundmessstation auf dem Dach des Gebäudes und Verkehrsmessstation) werden weiterhin dafür eingesetzt, die Luftqualität zu erfassen. Sie messen unter anderem die Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung.
"Die zwei verbleibenden Stationen reichen aus, um die Belastung durch den Verkehr und die Hintergrundbelastung zu bestimmen. Die bisherige Konzentration von vier Messstationen in der Straßenschlucht war erforderlich, um notwendige, grundsätzliche Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Schadstoffemission und Schadstoffausbreitung zu erhalten. Durch die gewonnenen Kenntnisse ist es möglich, die Schadstoffbelastung in anderen Straßen beziehungsweise die Wirksamkeit von Luftreinhaltemaßnahmen rechnerisch zu beurteilen", erklärte ein Ministeriumssprecher.
Die aktuellen Messwerte der Luftmessstationen in Niedersachsen können im Internet unter www.umwelt.niedersachsen.de eingesehen werden. Die anstehende Wartung der Messegräte durch das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim werde zum Anlass genommen, die Station abzubauen. Danach werde die Station in Osnabrück eingesetzt, um auch dort die Luftqualität zu messen. Der genaue Standort der Messstation in Osnabrück liege noch nicht fest. Darüber wird zwischen Stadt und Land noch gesprochen. Fest steht aber, dass die Station weiter verkehrsbedingte Immissionen erfassen soll und somit eine viel befahrene Straße in Betracht gezogen wird.
Die zweite Station sei für Messungen in Göttingen vorgesehen. Auch dort wird mit der Stadt gemeinsam ein Standort ausgesucht werden.
Andreas RaaschNiedersächsisches UmweltministeriumPressestelleArchivstraße 230169 HannoverTelefon 0511/120-3422; Telefax 0511/120-3699E-mail: mu.niedersachsen.de" target="_blank">andreas.raaschmu.niedersachsen.de
Quelle: NIEDERSÄCHSISCHES UMWELTMINISTERIUM / pressrelations.de
28.06.2005 - 13:25 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 329 X

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