anzeige [x]
Seite wird geladen ... Bitte warten

es wird in ca. 60.000 Artikel gesucht

 PM online: 64.225
 Redakteure registriert: 3.635
 Gesamtreichweite (Aufrufe Meldungen): 14.012.314

Nuklearmedizin: Furcht vor Strahlung in nuklearmedizinischen Praxen ist unbegründet




Die Nuklearmedizin wird häufig bei verschiedensten Organerkrankungen eingesetzt. Sie bietet dem Patienten eine präzise Diagnose sowie - entgegen der weitverbreiteten Annahme - eine schonende Heilung. Der menschliche Körper wird dabei weder gestört, noch unangemessen belastet. Denn die eingesetzte Strahlung übersteigt kaum die Werte des natürlichen Strahlenfeldes unserer Erde. Unter dem Motto "Nuklearmedizin: Stark und sanft zugleich" informiert der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN) die Öffentlichkeit in diesem Jahr verstärkt über die erfolgreichen Methoden der Nuklearmedizin, deren Prinzipien der Natur abgeschaut sind.

Die Anwendungsbreite nuklearmedizinischer Verfahren ist nahezu unbegrenzt: Von Diagnose und Therapie ist kaum ein Alter oder Organ ausgeschlossen. Nuklearmediziner arbeiten mit kurzlebigen radioaktiven Substanzen - den Isotopen - die bei ihrem Zerfall Strahlung freisetzen. Doch was viele Menschen nicht wissen: Jeder trägt natürliche radioaktive Isotope in sich, ohne dass dadurch seine Vitalität oder Gesundheit beeinträchtigt wird. Nuklearmedizinische Verfahren machen sich das sogenannte Tracer-Prinzip zu Nutze: Dem Patienten wird eine radioaktive Substanz (Tracer) verabreicht. Sein Organismus nimmt die Substanz auf und verarbeitet sie vollkommen schmerzfrei. Mit modernster Computertechnik kann der Arzt die Strahlung der Testsubstanz nachweisen und diese im Körper verfolgen (engl. to trace). Er fahndet gezielt nach Krankheitssymptomen und erstellt ein diagnostisches Bild - z.B. ein Szintigramm. Der menschliche Stoffwechsel wird dabei nicht beeinträchtigt. Bei vielen Krankheiten erkennt die Nuklearmedizin auf diese Weise u.a. Frühveränderungen, die durch radiologische Verfahren nicht sichtbar werden. Mit einer Positronen-Emissions-Tomographie (PET) kann der Arzt z.B. feststellen, ob ein Krebskranker operiert werden muss oder nicht.

>> Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie im eJournal MEDIZIN ASPEKTE unter der URL http://www.medizin-aspekte.de/0605/aktuelles/nuklearmedizin.html

Zusätzliche Informationen aus der Welt der Gesundheit und Medizin finden Sie in der aktuellen Ausgabe des eMagazins MEDIZIN ASPEKTE, das kostenlos unter www.medizin-aspekte.de  zu erreichen ist.

 

Ansprechpartner

Dr. J. WolffRedaktion MEDIZIN ASPEKTETel.: 06241 - 9 55 421 www.medizin-aspekte.de redaktionmedizin-aspekte.de  



Quelle: PRIV. INST. F. MEDIZIN & GESUNDHEITSPFLEGE / pressrelations.de

28.06.2005 - 13:26 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 266 X

Top Tags

Ansprechpartner   Verfahren   Heilung   radioaktive   menschliche   Anwendungsbreite   Informationen   Nuklearmediziner   Bild   Computertechnik   Frühveränderungen   Erde   Substanz   Nuklearmedizin   Arzt   Körper   Strahlung   Patienten   MEDIZIN   Gesundheit   Deutscher   medizin-aspekte   ASPEKTE   Berufsverband   Alter   ASPEKTETel   Ausgabe   Diagnose   Annahme   beeinträchtigt