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Missgunst statt Weltpolitik




Zu den negativen Bewertungen der Oppositionspolitiker, Glos und Pflueger, zum Kanzlerbesuch in Washington erklaert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Gernot Erler:

Bundeskanzler Gerhard Schroeder hat in Washington fuer die Reformen der Vereinten Nationen und fuer eine zeitgemaesse Zusammensetzung des UN-Sicherheitsrates geworben - mit mehr Erfolg als erwartet. Praesident Bush`s Versicherung, einen deutschen Sitz im Sicherheitsrat nicht entgegentreten zu wollen, ist ein wichtiges Signal an die 191 Staaten in der Generalversammlung, die letztlich entscheiden werden.

Die Kollegen Glos und Pflueger sind nicht souveraen genug, diesen Erfolg anzuerkennen. Ihre Missgunst verstellt ihnen den Blick darauf, dass der Bundeskanzler die Gunst der Stunde zu nutzen versucht, das im Moment besonders hohe Ansehen unseres Landes in der Welt fuer mehr inhaltliche Gestaltungsmoeglichkeiten im Sinne einer europaeischen Friedenspolitik zu nutzen. Ihr Kontrastprogramm konzentriert sich auf Destruktion: Die Aussenpolitik der Opposition schnurrt auf das Ziel zusammen, die Verhandlungen der EU mit der Tuerkei auf jeden Fall zu verhindern. Hoffentlich faehrt Frau Merkel bald nach Washington, um diesen Schwerpunkt dort zu erlaeutern.

 

2005 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de



Quelle: SPD-BUNDESTAGSFRAKTION / pressrelations.de

28.06.2005 - 20:58 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 108 X

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