anzeige [x]
Seite wird geladen ... Bitte warten

es wird in ca. 60.000 Artikel gesucht

 PM online: 64.306
 Redakteure registriert: 3.646
 Gesamtreichweite (Aufrufe Meldungen): 14.031.085

Weltweit gegen den Ausverkauf der Arten




30 Jahre Washingtoner Artenschutzabkommen. Rettung für Tiger, Nashorn und Elefant.

Foto-Hinweis: Bilder zu dieser Meldung unter www.wwf.de/presse/bilder oder direkt bei Ralph Kampwirth, tel. 069-79144-153, kampwirthwwf.de

Frankfurt a.M., 30. Juni 2005 - Ohne das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES gebe es heute deutlich weniger Elefanten, Tiger und Nashörner. Zu dieser Einschätzung kommt der WWF zum 30. Geburtstag der am 1. Juli 1975 in Kraft getretenen Konvention. Das Abkommen regelt den internationalen kommerziellen Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen und deren Produkten. "CITES ist nicht nur im Naturschutz eine der effektivsten und erfolgreichsten internationalen Vereinbarungen", lobt WWF-Artenschützer Volker Homes. "Seit der Gründung von CITES ist noch keine der durch das Abkommen geschützten Arten ausgestorben." Deutschland zählt seit 1976 zu den Mitgliedsländern. Heute gehören 167 Nationen dem Abkommen an. Alle zwei bis drei Jahre treffen sich die Vertragsstaaten, um über den Handelsstatus von Tier- und Pflanzenarten zu entscheiden - zuletzt im Herbst 2004 in Bangkok.

Etwa 5.000 Tier- und 28.000 Pflanzenarten fallen unter den CITES-Schutzstatus. Wichtige Meilensteine waren Handelsverbote für die charismatischen Arten unseres Planeten: 1975 wurde das Geschäft mit Tigerprodukten untersagt, 1977 erging das Verbot für den Handel mit Nashornprodukten, 1989 folgte der endgültige Stopp des Elfenbeinhandels, der die Elefanten bisher vor dem Aussterben bewahrte. "Neben dem Verlust des Lebensraumes sind Handel und Wilderei die größten Gefahren für die Artenvielfalt", betont Homes. Zwar dauere es häufig lange, bis die CITES-Regelungen durchgesetzt werden könnten. "Aber eine CITES-Listung ist der erste wirksame Schritt, um zu verhindern, dass das Geschäft mit Tieren und Pflanzen zum Aussterben der Arten führt", erläutert der WWF-Experte.

CITES ist aber längst nicht mehr nur ein Abkommen zum Schutz von Elefant, Tiger und Co. "CITES dient mehr und mehr der Bewahrung unserer Lebensgrundlagen", betont WWF-Experte Homes. Nahrungsmittel wie Fisch, Rohstoffe wie Holz und wertvolle medizinische Grundstoffe wie Heilpflanzen werden durch den Vertrag vor einer übertriebenen Nutzung bewahrt. "Die Zukunft von CITES liegt darin, die Bewahrung der Artenvielfalt mit einer nachhaltigen Nutzung zu verbinden."

Man dürfe sich allerdings von den bisherigen Erfolgen nicht blenden lassen. Viele Arten wie zum Beispiel Dorn- oder Heringshai - von Verbrauchern als "Schillerlocken" geschätzt - seien noch nicht ausreichend geschützt. Häufig dominierten wirtschaftliche Interessen die CITES-Konferenzen. "Der WWF kämpft auch dafür, dass der Schutz der Artenvielfalt Vorrang vor reiner Profitgier bekommt", so Homes.

Weitere Informationen unter www.wwf.de/cites04 und bei: Volker Homes, WWF Fachbereich Artenschutz und TRAFFIC, Tel. 069-79144-183; Ralph Kampwirth, Pressestelle WWF Deutschland, Tel. 069-79144-153

WWF Deutschland / WWF GermanyRebstöckerstr. 5560326 Frankfurt/M.Tel.: +49/ (0)69/ 7 91 44-153Fax: +49/ (0)69/ 7 91 44-116E-Mail: kampwirthwwf.de Internet: www.wwf.de



Quelle: WWF / pressrelations.de

30.06.2005 - 16:30 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 218 X

Top Tags

Kampwirth   Artenschutzabkommen   Abkommen   Tier-   -E-Mail   Nutzung   kampwirthwwf   Elefanten   Schutz   Artenvielfalt   Geschäft   Pflanzenarten   Homes   Bewahrung   Handel   Pflanzen   Tieren   Elefant   Washingtoner   Deutschland   -Fax   Tiger   Ralph   Volker   CITES   betont   Arten   Artenschutz   Aussterben   WWF-Experte