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Mobilfunk-Volksbegehren: Jetzt eintragen!


 

Nach Jahren der Ohnmacht über die plötzliche Errichtung von Mobilfunkanlagen in Ihrer Nachbarschaft haben Sie nun die Gelegenheit, Ihre Meinung spürbar kundzutun. Im Gegensatz z.B. zur Errichtung eines Wintergartens oder einer Dachgaube, die neben der Genehmigung auch das Einverständnis des Nachbarn benötigt, gelten Mobilfunkanlagen als "nicht störend" und sind genehmigungsfrei.

Vom 5. bis 18. Juli läuft in allen bayerischen Gemeinden das Volksbegehren "Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk". Die Aktion richtet sich nicht gegen Handys. Ziel ist vielmehr, die Strahlenbelastung deutlich zu reduzieren. Mit einem erfolgreichen Volksbegehren werden öffentliche Genehmigungsverfahren mit Nachbarschaftsbeteiligung eingeführt. Dann können in lokalen Vorsorgeplanungen Tabu Zonen (Wohnbereiche, Kindergärten, Schulen ...) ausgewiesen und unproblematischere Sendemastenstandorte genehmigt werden.

Die Einführung der Genehmigungspflicht für Mobilfunk-Masten schließt aus, dass Mobilfunk Betreiber vertragliche bzw. bauliche Fakten schaffen können, bevor die Gemeinden im Sinne des Mobilfunkpakts Bayern konsultiert werden. Viele Kommunen haben hier schon schlechte Erfahrungen gemacht und wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Vorgabe für das Landesentwicklungsprogramm, dass "soweit als möglich technische und organisatorische Maßnahmen zur Minimierung der Strahlenbelastung genutzt werden sollen", unterstützt umwelt- und gesundheitsbewusste Kommunen in der Planung möglichst verträglicher Standorte.

Denn wer möchte schon, dass der nächste Sender neben seinem Schlafzimmer strahlt! Weitere Informationen bekommen Sie unter www.mobilfunk-gesundheitsvorsorge.de oder unter dem Info-Tel. (089) 45 23 70 50.

Das Volksbegehren ist nur erfolgreich, wenn sich bis Montag, 18. Juli in ganz Bayern zehn Prozent der Wahlberechtigten im Rathaus in die Listen eintragen. Gehen Sie am besten gleich! Bitte zur Eintragung den Personalausweis mitnehmen!

Neu ins Netz gestelltUnsere Broschüre "Mobilfunk-Strahlung – Wie schädlich ist Elektrosmog?" liegt nun in der 4. aktualisierten Auflage vor. Sie kann ab sofort wieder auch in größerer Stückzahl zum Weiterverteilen angefordert bzw. abgeholt werden.

Die aktuelle PDF-Fassung können Sie herunterladen unter www.umweltinstitut.org/elektrosmog

Auf dieser Seite finden Sie auch direkte Links zu den öffentlichen Datenbanken der Mobilfunk-Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Bilder von versteckten Mobilfunk-Antennen.

Erfolg gegen Bio-Piraterie: Patent auf Neem-Öl widerrufen http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m414.htm

 

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Kontakt: redaktionumweltinstitut.org



Quelle: UMWELTINSTITUT MÜNCHEN / pressrelations.de

05.07.2005 - 16:50 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 481 X

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