Staatsministerin Müller zum Friedensabkommen für Darfur
Mittwoch 06.07.05 - Die sudanesische Regierung und Rebellengruppen haben in Abuja, Nigeria, am 5. Juli ein Grundsatzabkommen zur Beendigung des Darfur-Konflikts unterzeichnet. Kerstin Müller, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, erklärte hierzu:
"Der Abschluss eines Grundsatzabkommens der sudanesischen Regierung und der Rebellengruppen SLM und JEM für eine friedliche Regelung des Konflikts in Darfur ist ein erster wichtiger Schritt hin zu einer dauerhaften politischen Lösung. Dies ist nicht zuletzt der unermüdlichen Arbeit des Verhandlungsführers der Afrikanischen Union, Salim Ahmed Salim, zu verdanken.
Vorrangig ist es nun, dass dieses Abkommen auch zu einem sofortigen Ende der Gewalt in Darfur führt. Die Konfliktparteien müssen das Waffenstillstandsabkommen einhalten und die sudanesische Regierung muss mit der Entwaffnung der Janjaweed-Milizen beginnen.
Der schwierige Verlauf der Gespräche hat allerdings auch noch bestehende Probleme deutlich gemacht. Für diese muss bei der Wiederaufnahme der Gespräche ab dem 24. August eine Lösung gefunden werden. Alle Konfliktparteien müssen aber schon jetzt die Ernsthaftigkeit ihres Willens zu einer friedlichen Lösung unter Beweis stellen.
Das Treffen der Staats- und Regierungschefs der G8 in Gleneagles muss dazu genutzt werden, den internationalen Druck auf die Konfliktparteien für eine friedliche Lösung des Konflikts in Darfur zu erneuern und die andauernde Gewalt in Darfur zu verurteilen."
Informationen zum Darfur-Konflikt in Sudan
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Quelle: AUSWÄRTIGES AMT / pressrelations.de
06.07.2005 - 16:29 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 113 X

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