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Kriminellenbanden ermorden friedliche Bürger, Polizei schaut weg


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Berliner Umschau berichtet vom Bandenkrieg in Rio de Janeiro

Am vergangenen Dienstagabend wurden plötzlich alle Polizisten von den verschiedenen Eingängen der Favela Roçinha in Rio de Janeiro abgezogen. Das berichtet die internetbasierte Tageszeitung Berliner Umschau (www.berlinerumschau.de) in ihrer heutigen Ausgabe. Eine halbe Stunde später tauchte eine Bande von etwa 40 schwerst bewaffneten und vermummten Kriminellen auf und schoß sich ihren Weg den Favela-Hügel hinauf.

Von oben wurde sie von der dort heimischen Verbrecherbande mit Gegenfeuer emfangen. Fünf Favela-Bewohner, darunter ein Jugendlicher und ein Kind, wurden im Kreuzfeuer erschossen, viele andere verletzt.

Die bewaffneten Auseinandersetzungen in der sogenannten größten Favela der Welt zogen sich über Stunden hin. Die verängstigten Favelabewohner verbarrikadierten sich in ihren Häusern und legten sich auf den Boden. Es wurden im wesentlichen automatische Kriegswaffen und Maschinenwaffen verwendet, so daß der Begriff Kugelhagel wörtlich genommen werden kann. Anscheinend konnte die heimische Mafia diesmal den Angriff einer konkurrierenden Bande von Kriminellen zum Erlangen der Vorherrschaft in der Favela abwehren.

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter http://www.rbi-aktuell.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=5&idart=4148

Die internetbasierte Tageszeitung "Berliner Umschau" (www.berlinerumschau.de) ging aus der seit 1999 existierenden Nachrichtenseite rbi-aktuell.de hervor und gehört damit zu den ältesten deutschen Onlinemedien. Sie erscheint täglich mit Berichten aus Politik, Umwelt, Wirtschaft, Medien und Sport.

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Martin Müller-Mertens
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Tel.: 030 / 47 71 591


Quelle: Berliner Umschau Ltd. / pressbot.net

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21.02.2006 - 9:30 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 263 X