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Erstes SolarPlusHaus in Flieden kurz vor der Fertigstellung


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Das SolarPlusHaus

Der nachhaltige und schonende Umgang mit unseren weltweit vorhandenen Energie- und Rohstoffressourcen sollte für jeden von uns Grund und Anlass sein, sich näher mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit und des Energiesparens vertraut zu machen.
Das System des von Dipl.-Ing.Martin Beyer entwickelten Solar-Plus-Hauses unterstützt diesen Gedanken über einen ganzheitlichen Ansatz, die benötigten Energien umweltschonend und solar zurück zu gewinnen.
In Kombination mit der intensiven Nutzung der Sonnenenergie und der Einbindung individueller Wohnraumansprüche trägt das Solar-Plus-Haus sowohl dem Energiespargedanken, als auch dem Wohlfühlgedanken in besonders innovativer Weise Rechnung. Aus einem für Sie entwickelten speziellen Modul-System können Sie die für Sie wichtigen Punkte ganz einfach auswählen und individuell zusammenstellen.
Alle Materialien werden von bevorzugt ökologisch orientiert verwandt, sodass, z.B. die Wandbaustoffe mit Zellulose gedämmt sind. Mit natürlichen Ölen versehene Parkett – und Dielenböden können somit zusätzlich zum Wohlbefinden beitragen, um exemplarisch nur zwei Baustoffe herauszugreifen.
Einzelne Fakten am Beispiel des solar-plus-haus in Flieden
Der Jahresheizenergiebedarf – die Energie, die benötigt wird, um das Gebäude während eines gesamten Jahres zu heizen – liegt im Bereich moderner Passivhäuser und darunter (Grenzwert 15 kWhm²/a.)
Der für das Solar-Plus-Haus ausgewiesene Jahresheizwärmebedarf pro Jahr liegt bei 2670 kWh.
Bezogen auf die beheizte Fläche ergibt dies einen Bedarf pro m2 von 12,59 kWh, das entspricht in etwa einem 1L Haus.
Die U-Werte der einzelnen Bauteile liegen zwischen 0,10 und 0,15 (W/m²k). Somit wird bereits durch die Gebäudehülle eine große Dämmwirkung erzielt. (Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Im Vergleich : Die besten auf dem Markt verfügbaren Fenster liegen bei ca. 0,80 – also 8 x schlechter)
Die Beheizung der Flächen erfolgt komfortabel über eine Niedertemperaturflächenheizung, die im Fußboden bzw. in den Wand-und Deckenflächen eingebaut sind. Somit wird das Gebäude, im Gegensatz zu den Ansätzen des Passivhauses, bewusst aktiv beheizt.
Die solare Deckungsrate für die Brauchwassererwärmung liegt bei rund 100 %, sodass die die erforderlichen Kapazitäten unmittelbar solar gedeckt werden können.
Die auf der Südseite verwandten Hochleistungs-Flachkollektoren zur Warmwasserbereitung, wie auch die hochwertigen PV-Module sind Produkte aus dem Premiumbereich, sodass langfristig hohe Wirkungs-grade erzielt werden können.
Die Bauweise ist in diesem Fall in Holztafelbauweise gewählt worden. Die Wandstärken betragen je nach Lage zwischen 26 und 36 cm. Das Gebäude ist zum Teil unterkellert.
Die Wohnräume werden mittels einer kontrollierten Lüftung be- und entlüftet. Die Fenster sind als 3-fach verglaste Passivhauselemente und sind auf die Gebäudehülle und das Energiekonzept abgestimmt.
Wand-, und Fußbodengestaltungen sind individuell wählbar. Die Gebäudeform und die Raumaufteilung sind ebenso frei gestaltbar, und orientieren sich an die Wünschen an Ihren Wünschen
Weitere Informationen über Ausstattungen, Optionen, möglichen Größen, Preise sind direkt über Ingenieurbüro für ökologisches & solares Bauen - das baustudio - zu erhalten.

key-facts:

solar-plus-haus in Flieden:
Das Gebäudekonzept beruht auf einem 3-Liter-Haus. Technisch in Holztafelbauweise mit Zellulosedämmung hergestellt. Innen und außen mit einer ökologischen OSB-Platte beplankt bzw. mit einem Wärmedämmverbundsystem aus Holzweichfaserplatten erstellt. Das Gebäude besitzt gegenüber einem Passivhaus ein aktives Heizungssystem mit Fußboden- und Deckenflächen-heizung im EG und OG, die aus dem 2100 Liter Schichtenpufferspeicher versorgt werden. Im Entspannungsraum im KG - bedingt durch die geringe Aufbauhöhe - kommen eine Infrarotstrahlungsheizung und ein normaler Wand-Heizkörper zum Einsatz. Das Gebäude besitzt 3-fach-verglaste Fenster in Passivhaus-Qualität aus Holz. Haustür ebenfalls im Passivhausstandard. U-Werte der Wände liegen zwischen 0,11 bis 0,15. Der Keller - nicht Bestandteil der thermischen Hülle liegt bei U-Werten von ca. 0,3- 0,35.
Das Haus lebt von seinen energetischen Gewinnen und ist somit in der Bilanzierung besser gestellt als ein Passivhaus.
Die Fassade ist mit 11 Stück thermischen Solar Module und 10 Stück monokristallinen Photovoltaik-Kollektoren bestückt. Jährlich prognostizierte PV-Leistung liegt hier bei 2670 kWh. Für die thermischen Module würde das analog eine Leistung von ca. 3000 kWh Warmwasserleistung bedeuten. Allein mit den thermischen Kollektoren können gem. der thermischen Gebäudesimulation ca. 38 % des Heizwärmebedarfs und rund 90% des WW-Bedarfs gedeckt werden.
Unterstützt wird die Anlage durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung mit vorgeschaltetem Erdwärmetauscher im Durchmesser 200. Dieser sorgt für eine permanente Frischluftzufuhr in die Gebäudehülle und wärmt die Frischluft unter Zuhilfenahme des Wärmepotentials der Erde im Winter vor und kühlt die Luft im Sommer ab.
Zur weiteren Unterstützung der Bereitstellung des Restenergiebedarfs wird ein sog. Savonius-Rotor zusätzlich für ca. 3000 kWh Strom sorgen, der die Wärme über einen Heizstab direkt in den Pufferspeicher speist. Dieser Rotor ist eher ein optisches Element, das vollkommen geräuschfrei zusätzlichen Strom produziert. Anders als die bekannten Windräder dreht sich dieser um eine vertikale Achse und ähnelt eher einem Windspiel.
Somit kann nochmals von einer ca. 40 % Unterstützung des Heizwärmebedarfs ausgegangen werden, sodass zum Schluss nur noch ein Restbedarf von rund 20 % vorhanden wäre, der separat zugeführt werden müsste. Der über die Photovoltaik (PV) eingespeiste Strom fließt in diese Bilanzierung bislang nicht mit ein, da dieser direkt an das öffentliche Stromnetz angeschlossen ist und über das EnergieEinspeiseGesetz (EEG) in 20 Jahren ca. 53.000 kWh Strom produziert und zu einem Satz von ca. 56 ct je kWh für die Bauherren rückvergütet wird.
Eine Wärmepumpe war ursprünglich vorgesehen, bevor die Entscheidung für das Windrad gefallen ist. Optional könnte diese zusätzlich noch aufgeschaltet werden. Bei einem rechnerischen Wirkungsgrad von 1 zu 4 könnten dann aus dem Windstrom zusätzlich noch rund 8400 kWh generiert werden. Auch die Pufferung der Energie in Gel-Akkus oder ähnlichem wäre denkbar, ist aber derzeit nicht Stand der Ausführung vor Ort.

Der Pufferspeicher hat ein Volumen von 2100 L und ist als ortgefertigter Glasfaser-Schichtenpufferspeicher eingebaut – er ist das Herzstück der gesamten Anlage.

Wohnfläche : ca. 175 m²
Nutzfläche : ca. 40 m²
Bewohnerzahl: Derzeit 2. Auslegung auf 4 Personen vorgesehen.


Badezimmer: Im Erdgeschoss ist ein WC mit Toilette und Waschtisch platziert. Im OG sind ein Eltern - und ein Kinderbad zu finden. Das Kinderbad besteht aus Dusche, Waschtisch und WC. Das Elternbad aus Ovalbadewanne, Dusche, 2 Waschtischen und einem WC.
Im Außenbereich ist eine 6000 L fassenden Regenwasserzisterne für WC-Spülung, Waschmaschinennutzung (optional) und Gartenbewässerung eingebaut.
Das gesamt Haus ist im E-BUS-System incl. DBTV und Netzwerkverkabelung nach sehr aktuellem Stand der Technik installiert und ermöglicht den Bauherren zentrale Steuerungen der gesamten Haustechnik incl. diverser Programmmöglichkeiten.
Die Fenster und die Fassade sind komplett nano-beschichtet, sodass sich gerade an der schräg stehenden Fassade das Fensterputzen erübrigt. Der durch die Beschichtung für die Fassade entstehende Schutz ist speziell an der stark frequentierten Ortseingangsstraße wohl langfristig zu betrachten, da lt. Hersteller auch in 10 Jahren keine Verunreinigungen zu erwarten seien.

Entwickelt wurde das Projekt von Dipl.-Ing. Martin Beyer, als Weiterentwicklung des Passivhausgedankens, als ein Spiel mit den Komponenten.
So wurde die Dämmhülle bewusst dünner konzipiert um diese mit den solaren Energiegewinnen nicht nur auszugleichen, sondern auch in der Bilanzierung besser werden zu lassen. Bei größeren Wandstärken könnten zusätzlich einige Kilowattstunden eingespart werden, jedoch wurde die Hülle für die Betrachtung bewusst schlechter gestellt, als vergleichbare Passivhäuser.

"Der Anstoß für diese Bauweisen, resultiert aus der Verantwortung gegenüber unseren Kindern und unserem heutigen Umgang, mit den uns gegebenen endlichen Ressourcen" so der Ingenieur.

"Heizen ohne Öl und Gas ist kein Hexenwerk, sondern modernster Stand der Bautechnik."

Dass alle unsere Energiesparbauten auch den Kostenvergleich mit ähnlich komfortabel ausgestatteten Bauwerken „herkömmlicher“ Bauart nicht scheuen müssen, können wir Ihnen belegen.

“Weil unser Morgen heute schon begonnen hat“

Kontaktdaten und Fotos :
das baustudio Martin Beyer - Ingenieurbüro für ökologisches & solares bauen
Tel: +49 (0) 661 9628333 mailto:infodas-baustudio.de
www.das-baustudio.de


Quelle: das baustudio Ingenieurbüro für ökologisches & solares Bauen / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: das baustudio Ingenieurbüro für ökologisches & solares Bauen
Name: Dipl.-Ing. Martin Beyer
Straße: Schlossstraße 5a
Stadt: - 36100 Petersberg
 
 
Telefon: 0661 9628333
Fax: 0661 9628335
 
WWW: das-baustudio.de
E-Mail:

17.03.2006 - 12:08 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 1324 X

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