Sozialminister Kley: Fusion der Feuerwehr-Unfallkassen Sachsen-Anhalt und Thüringen auf einem guten Weg
Magdeburg. Die geplante Fusion der Feuerwehr-Unfallkassen Sachsen-Anhalt und Thüringen zur Feuerwehrunfallkasse Mitte ist auf einem guten Weg. Das sagte Sozialminister Gerry Kley am Montag in Magdeburg. Sachsen-Anhalts Landesregierung habe grünes Licht gegeben, die Verordnung über die Vereinigung beider Kassen zeitgleich mit Thüringen zur Anhörung freizugeben. Nun sei Thüringen am Zuge, so der Minister.
Voraussetzung für eine länderübergreifende Fusion von Feuerwehr-Unfallkassen ist eine gleichlautende Rechtsverordnung, die jeweils die Landesregierungen erlassen müssen. Darin werden unter anderem der künftige Sitz der Kasse, die Aufsicht über die Kasse und der Zeitpunkt des Zusammenschlusses festgelegt.
Minister Kley begrüßte die Entscheidung der beiden Feuerwehr-Unfallkassen den Hauptsitz und die Aufsicht bei der jetzigen FUK Sachsen-Anhalt in Magdeburg anzusiedeln.
Zum Hintergrund
Die gesetzliche Unfallversicherung wird in Sachsen-Anhalt derzeit von zwei Unfallversicherungsträgern durchgeführt. Die Unfallkasse Sachsen-Anhalt ist für die Unfallversicherung im Landes- sowie Kommunalbereich zuständig, allerdings nicht für den Bereich der freiwilligen Feuerwehren. Diese Aufgabe nimmt die Feuerwehr-Unfallkasse wahr.
Feuerwehr-Unfallkassen haben neben Sachsen-Anhalt die Bundesländer Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Niedersachsen, Hamburg sowie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern als Zusammenschluss zur FUK Nord. In den südlichen Bundesländern ist die Unfallversicherung der Feuerwehrleute bei den allgemeinen Unfallkassen angesiedelt.
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Quelle: MINISTERIUM F. GESUNDHEIT U. SOZIALES SACHSEN-ANHALT / pressrelations.de
11.07.2005 - 17:05 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 135 X

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