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Wohnen unter freiem Himmel


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Der Wintergarten: passive Solarenergienutzung und lichtdurchflutete Wohnungserweiterung in einem

Ein Wintergarten erhöht nicht nur den Wohnwert sondern auch die Lebensqualität. Er bietet sich an als Esszimmer, Spielzimmer oder auch bewohnbares „Grünes Zimmer“. Wer seinen Wintergarten das ganze Jahr als Wohnraum nutzen möchte, sollte den Raum beheizen können. Als unbeheizter Anbau, der durch Glastüren vom Haus abgetrennt werden kann, dient der Glasanbau vor allem als Klimapuffer bzw. Zwischentemperaturbereich und trägt dazu bei, Energie zu sparen. Sein Prinzip ist einfach: kurzwelliges Sonnenlicht dringt durch das Glas in den Raum und wird dort in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt, die nicht mehr durch das Glas nach außen dringen kann (Treibhauseffekt). Deshalb ist es wichtig, im Wintergarten viele massive Bauteile zu haben, wie z. B. gemauerte Wände, Steinfußböden oder Wasserbecken. Diese speichern die Wärme und geben sie langsam wieder ab. Als Klimapuffer eignet sich der nachträgliche Anbau eines Wintergartens in allen Himmelsrichtungen. Er kann vorgebaut oder teilweise in das Gebäude integriert werden. Auch eignet er sich als Überdachung eines Innenhofes oder Verglasung einer Terrasse oder Loggia. Bevor die Planung beginnt, sollte man sich bei der zuständigen Baubehörde erkundigen, welche Vorgaben gelten zur Dachform, zu Materialien und – ganz wichtig – zu den Baugrenzen. Denn der nachträgliche Anbau benötigt eine Baugenehmigung. Weitere Tipps zum Thema „Wintergarten“ finden Sie im „Handbuch des Bauherrn“, das Sie kostenfrei bei Ihrer Bank oder Sparkasse bekommen. Oder schauen Sie einfach ins Internet unter www.hbo.de/bauen





Quelle: Springer BauMedien GmbH Heinze / pressbot.net

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24.04.2006 - 14:22 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 1352 X