PISA bestätigt Bildungspolitik der Union in eindrucksvoller Weise
Abstrafung rot-grüner Bildungsignoranz
14. Juli 2005 - Anlässlich der Veröffentlichung des PISA-Ländervergleichs erklärt die bildungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB:
Der PISA-Ländervergleich bestätigt in eindeutiger Weise die Bildungspolitik der Union, die konsequent auf "Fördern und Fordern" setzt und in einem gegliederten Schulsystem die Begabungen der Schüler und ihre Leistungsfähigkeit entwickelt. Besonders erfreulich ist, dass neben den Bayern und Baden-Württemberg auch Sachsen und Thüringen in die Spitzengruppe aufgeschlossen haben und beim zentralen Thema des PISA-Vergleichs 2003, der Mathematik, auch international in der Spitzengruppe rangieren. Die konsequente Leistungsorientierung und Verbesserung des Unterrichts hat sich gelohnt.
PISA ist genauso eindeutig die Abstrafung rot-grüner Bildungsignoranz: Nicht nur die Stadtstaaten mit besonderen sozialen Problemen haben schlecht abgeschnitten, sondern auch das Flächenland Nordrhein-Westfalen hat die Quittung für fast 40 Jahre linker Pädagogik kassieren müssen, die statt Leistung auf laisser faire setzte und Toleranz mit Gleichgültigkeit verwechselte.
Angesichts der PISA-Ergebnisse zeugt der Rückfall der SPD und der Grünen in eine Reideologisierung der Bildungspolitik von fortschreitendem Wirklichkeitsverlust. Mit ihrem falschen Verständnis von Chancengleichheit und der tief sitzenden Abneigung gegenüber dem Gymnasium träumen sie weiter den Traum, dass die Einheitsschule die Probleme ohne Leistung und Anstrengung lösen könnte.
PISA 2003 hat gezeigt, dass Deutschland sich verbessern kann. Der Schwung muss jetzt genutzt werden für:
- weitere Verbesserung der Unterrichtsmethoden, - konsequente Leistungsorientierung von Anfang an, Weiterentwicklung von Bildungsstandards auf einem guten Niveau und konsequente Einführung zentralen Abschlussprüfungen und Vergleichsarbeiten, - mehr Bildungselemente schon im Vorschulalter und bessere Verzahnung von Kindergarten und Schule,- Werteerziehung und Einforderung der Sekundärtugenden Fleiß, Ordnung, Pünktlichkeit und Verlässlichkeit in der Schule,- permanente Lehrerfort- und Weiterbildung,- bedarfsgerechter Ausbau von Ganztagsschulangeboten.
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen BundestagPlatz der Republik 1, 11011 Berlin mailto:fraktion
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Quelle: CDU/CSU-FRAKTION / pressrelations.de
14.07.2005 - 16:35 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 270 X
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