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Stolpe: Strukturwandel in der Region Bonn ist fortzusetzen




18. Juli 2005 - Bundesminister Dr. Manfred Stolpe hat heute in Bonn die Studie "Potenzialanalyse der Region Bonn/ Rhein-Sieg/ Ahrweiler" vorgestellt. "Der Strukturwandel in der Region Bonn hat stattgefunden. Die Bürgerinnen und Bürger der Region haben erfahren, dass der Strukturwandel mit Hilfe des Bundes greift. Der Bund hat Wort gehalten", sagte Stolpe.

"Die aus Mitteln der Ausgleichsvereinbarung für die Region Bonn finanzierte Studie zeigt Maßnahmen und Wege, wie das Erreichte stabilisiert und weiter ausgebaut werden kann. Sie stellt fest, dass der Strukturwandel in der Region Bonn mit Ablauf des Förderprogramms der Ausgleichsvereinbarung nicht beendet ist. Es handelt sich um einen permanenten Entwicklungsprozess, der von der Region fortgesetzt werden soll. Der gemeinsam bewirkte Strukturwandel und die vielen weiter entwicklungsfähigen Maßnahmen bilden hierfür eine solide Basis", erklärte der Minister.

"Durch den Bonn-Ausgleich wurden 90 Ausgleichsprojekte sowie rund 210 Einzelmaßnahmen gefördert und unterstützt. In den unmittelbar geförderten Einrichtungen sind etwa 2.000 Arbeitsplätze neu entstanden. Durch weitere Ausgleichsleistungen wurde die Ansiedlung von bis zu 18.500 Arbeitsplätzen gesichert und ermöglicht. Mittelfristig werden weitere Arbeitsplätze erwartet. In den vier mit Bundesmitteln geförderten Fachhochschulen der Region Bonn sind mehr als 6.000 Studienplätze und damit vielfältige Qualifikations- und Forschungsmöglichkeiten für die weitere Strukturentwicklung der Region Bonn", so Stolpe.

Vereinbarung über die Ausgleichsmaßnahmen für die Region Bonn vom 29. Juni 1994

Gesetzliche Basis:

§ 6 Berlin/Bonn-Gesetz vom 26. April 1994

Laufzeit:

10 Jahre (1995 - 2004) (für investive Maßnahmen darüber hinaus)

Vertragspartner

Bund, Land NRW, Land RP, Region Bonn (Bundessstadt Bonn, Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Ahrweiler)

Gesamtdotierung

:2,81 Mrd. DM = 1,437 Mrd. Euro

Ausgleichsprojekt:

90

Einzelmaßnahmen:

210

Arbeitsplätze:

25.000

- davon unmittelbar

2.000

- mittelbar angesiedelt/gesichert

18.500

- mittelfristig erwartet

4.500

neue Gewerbegebiete:

24

Technologiezentren:

5

Studienplätze:

über 6.000 in 4 neuen Fachhochschulen

erworbene Grundstücke:

6

Rücklage für das Internationale Kongresszentrum Bundeshaus Bonn (IKBB)

derzeit rd. 38.4Mio. Euro (weitere Ersparnisse und Rückflüsse aus laufenden Ausgleichsprojekten werden in den kommenden Jahren zugeführt werden; zusätzlich hinzukommen rd. 5 Mio. Euro des Landes NW)

nachrichtlich:

  Neu angesiedelte Bundesbehörden:

20

dadurch geschaffene Arbeitsplätze:

6.700

Ansiedlung von Einrichtungen der Vereinten Nationen (UN):

13

Dadurch geschaffeneArbeitsplätze:

ca. 500

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Bürgerservice Invalidenstraße 44 10115 Berlin E-Mail: buergerinfobmvbw.bund.de



Quelle: BUNDESMINISTERIUM FÜR VERKEHR, BAU UND WOHNUNGSWESEN / pressrelations.de

18.07.2005 - 16:55 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 113 X

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