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Beschränkungen bei Saisonarbeitskräften in Deutschland abgelehnt




DBV-Vizepräsident Schindler zu Gesprächen in Warschau

21.07.2005 - Am 14. Juli 2005 führte eine Delegation des Deutschen Bauernverbandes (DBV) unter Leitung des DBV-Vizepräsidenten, Norbert Schindler, Gespräche in Warschau mit dem Minister für Arbeit- und Soziales, Rafal Baniak, und dem Landwirtschaftsminister Jozef Jerzy Pilarczyk sowie dem Präsidenten des polnischen Bauernverbandes, Wladyslaw Serafin. Anlass für diese Gesprächsreihe war die völlig verfahrene Situation bei der Beschäftigung polnischer Saisonarbeitskräfte in Deutschland. Minister Baniak hat die Verhandlungen über ein bilaterales Abkommen mit Deutschland geführt. Er verdeutlichte, dass Polen immer gewillt war und nach wie vor bereit ist, den Einsatz von polnischen Saisonarbeitskräften EU-konform so zu regeln, dass polnische Saisonarbeitskräfte weiter-hin deutschem Sozialversicherungsrecht unterliegen. Baniak wies darauf hin, dass alleine auf Druck der deutschen Regierung diese Möglichkeit bis Ende Juni 2005 begrenzt wurde. Landwirtschaftsminister Pilarczyk wie Sozialminister Baniak bekräftigten ausdrücklich ihr Interesse an einer Verlängerung dieser bis Ende Juni gültigen Vereinbarung. Es sei nicht richtig, dass Polen die Beschäftigung seiner Bürger als Saisonarbeitskräfte in Deutschland in Frage stelle.

DBV-Vizepräsident Schindler verdeutlichte die negativen Auswirkungen für die deutschen Landwirte, für die polnischen Saisonarbeitskräfte wie auch die deutschen Arbeitnehmer in den der Landwirtschaft vor- und nachgelagerten Bereichen, wenn die deutsche Regierung weiterhin auf ihrer Haltung beharre. Der Polnische Bauernverband, der DBV und der Verband der polnischen Saisonarbeitskräfte unterstützen die polnische Regierung nach Kräften, eine zufrieden stellende Lösung mit der Bundesregierung auszuhandeln. Die Präsidenten Serafin und Sonnleitner werden dies in einem gemeinsamen Schreiben an den polnischen Premierminister Belka und an Bundeskanzler Schröder unterstreichen und für rasche Korrekturen werben.

Ansprechpartner: Pressestelle Deutscher BauernverbandE-Mail: pressebauernverband.de



Quelle: DEUTSCHER BAUERNVERBAND (DBV) / pressrelations.de

21.07.2005 - 18:01 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 125 X