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Im Winter hat der Schimmel Hochkonjunktur: Marktoberdorfer Firma bekämpft mit SteWa Schimmelkolonien


Von Alexander Hauk

Marktoberdorf (aha). In immer mehr Häusern wuchern nach Angaben von Christian Gross Schimmelkolonien. Schuld daran seien die veränderten Wohnbedingungen, sagt der Unternehmer aus Marktoberdorf. Die verstärkte Wärme- und Schallisolierung spare zwar Heizenergie, fördere aber auch bei unzureichender Belüftung die Luftfeuchtigkeit und damit das Wachsen von Schimmel. Immer häufiger müssen die Mitarbeiter der Firma für Maschinen- und Anlageninstandhaltung und Beschichtungstechnik deshalb gegen den Krankheitserreger kämpfen.

Rund zwei- bis dreimal werden Christian Goss und seine Mitarbeiter pro Woche inzwischen gerufen, um aus Häusern und Wohnungen Schimmel zu entfernen. „Vor allem unter Zwischendecken in Ecken und unter Tapeten kann sich Schimmel leicht bilden“, sagt Gross. Oft sei der gefährliche Krankheitserreger dabei nicht sichtbar, sondern versteckt unter Wandverkleidungen und Teppichböden.

Schimmel macht krank: Besonders häufig sind Atemwegsbeschwerden, Hautprobleme und Augenreizungen. Viele Patienten müssen eine wahre Odyssee von Arztbesuchen hinter sich bringen, bevor ihnen geholfen wird. Das Marktoberdorfer Unternehmen kann Schimmelpilze problemlos und dauerhaft beseitigen und sorgt damit für ein gesundes Raumklima bei seinen Kunden.

Zum Einsatz kommt SteWa, die „Sterile Wandbeschichtung“, eine Art Farbe, die sich beim Trocknen zu einer besonderen Beschichtung verbindet. „SteWa ist eine gegen fast alle Arten im Lebensmittelbereich vorkommenden Schimmel- und Pilzarten widerstandsfähige, dauerelastische, atmungsaktive Wand- und Deckenbeschichtung“, erklärt Gross. Das Mittel sei frei von Lösungsmitteln, Arsen, PCB, Phenolharzen und Schwermetallverbindungen. Außerdem gebe die Beschichtung im Vergleich zu anderen Mitteln gegen Schimmel keine Wirkstoffe an das Raumklima ab.

Durch einen fest eingebundenen Wirkstoff verhindert das Mittel das Wachstum der meisten Schimmelpilzarten und Bakterien. Zum Einsatz kommt es nach Angaben von Gross auch in Brauerein, Molkerein, Küchen und fleischverarbeitenden Betrieben: „SteWa ist für den Lebensmittelbereich geprüft und zugelassen.“ Rund 10 bis 12 Jahre könne solch eine Beschichtung aktiv sein, sagte Gross.

Schuld am Schimmelproblem ist die Luftfeuchtigkeit: Beim Wohnen wird ständig Feuchtigkeit produziert. „Durch Kochen, Duschen, Wäschetrocknen, Atemluft und Blumen können in einem Haushalt bis zu 20 bis 30 Liter pro Tag zusammenkommen“, berichtet Gross. Abhilfe kann richtiges Lüften schaffen. Das bedeute, die Fenster kurzzeitig ganz zu öffnen. Das Fenster nur zu kippen, sei wirkungslos und verschwende unnötige Heizenergie.

Auch von Außen kann Feuchtigkeit zu Schimmelbildung führen, zum Beispiel durch undichte Stellen im Mauerwerk oder im Dach. Auch durch die Hochwasser in den vergangenen Jahren habe die Schimmelproblematik im Allgäu zugenommen, sagte Gross.

Quelle: bayern-nachrichten.de / pressbot.net

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10.09.2006 - 17:09 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 762 X