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Spiegel-Bericht zur Jugendarbeitslosigkeit ist falsch




Clement: Nie zuvor gab es in Deutschland eine solch intensive Betreuung von arbeitslosen jungen Menschen

25.7.2005 - "Nie zuvor gab es in Deutschland eine solch intensive und an der individuellen Problemlage ausgerichtete Betreuung von arbeitslosen jungen Menschen. Seit März ist die Entwicklung positiv, und die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen ist um rund 127.500 zurückgegangen - das ist der höchste Rückgang der letzten Jahre", so Bundesminister Clement zur Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland. Die Betreuung und Vermittlung junger Menschen unter 25 Jahren habe im Rahmen der Arbeitsmarktreformen absolute Priorität. Noch nie zuvor hätten dafür mehr Haushaltsmittel zur Verfügung gestanden als im Jahr 2005 mit 6,8 Milliarden Euro.

Die Meldung im Magazin "Der Spiegel", wonach angeblich nur 70.000 Jugendliche aus dem Rechtskreis des SGB II ein Integrationsangebot hätten und die Bundesregierung deshalb ihre Ziele bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit nicht erreichen werde, ist falsch.

Im Juni lag die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren bei rund 550.000, davon sind rund 280.000 aus dem Rechtskreis des SGB II (neue Grundsicherung für Arbeitssuchende).

"Der Spiegel" verschweigt bewusst, was dem Bericht auch zu entnehmen ist: Weit die meisten aller Jugendlichen unter 25, die an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilnehmen, sind in berufsvorbereitenden oder berufsberatenden Maßnahmen. Das sind rund 300.000. Bei all diesen ist es noch nicht möglich, nach den Rechtskreisen SGB III und SGB II zu unterscheiden. Die Zahl 70.000 bezieht sich entsprechend nur auf Zusatzjobs und Trainingsmaßnahmen, wo diese statistische Unterscheidung bereits möglich ist.

"Es ist unerträglich, wie hier mit bewusst falschen Interpretationen von Zahlen die Maßnahmen der Bundesregierung zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in ein falsches Licht gestellt werden sollen. Darüber hinaus ist die Arbeitsmarktreform noch sehr jung. Die Bemühungen in den Arbeitsgemeinschaften und Arbeitsagenturen allen Jugendlichen ein Angebot zu machen, laufen gerade auf Hochtouren und zeigen bereits erste Erfolge", sagte die Sprecherin des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, Andrea Weinert.

Das Internetangebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit: www.bmwa.bund.de

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Quelle: BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT / pressrelations.de

25.07.2005 - 18:00 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 88 X