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Über drei Millionen Asbestopfer befürchtet - nachhaltige Lösungen sind gefragt Asbestkongress in Berlin sucht Lösungen


Ginkgo - In seiner Heimat Asien gilt der Ginkgo den Menschen als heiliger Baum und als Symbol für Hoffnung. Für Betroffene von Erkrankungen, wie Asbestose, Asbest verursachte Bronchialkarzinome (Lungenkrebs) und Tumore (Mesotheliom) die nachgewiesene Spätfolgen von ungeschützem Arbeiten mit Asbest sind, ist das jedoch im Moment die einzige Hoffnung.

Anno 1906 dokumentierte eine französische Studie bereits die ersten fünfzig Todesfälle in einer Fabrik, die Asbesttextilien herstellte.
Genau 100 Jahre später nach dem ersten Bekannt werden dieser lebensbedrohlichen Krankheit erhalten Sie auf dem ersten Berliner Asbestkongress seiner Art umfassende Aufklärung über ein Thema, das leider immer noch brandaktuell ist.
Mit dem bundesweiten Asbestkongress, der vom 11. November -12.November 2006 in Berlin durchgeführt wird, reagiert der Stiftung Lebensluft e.V. auf eine lange verdrängte Tatsache. Obwohl Asbest in Deutschland seit 1993 verboten ist, wird der Höhepunkt an asbestbedingten Erkrankungen erst zwischen 2020 und 2030 erwartet. Anlässlich der 6. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung bestätigte Dr. Volker Hauff, Vorsitzender des Rates, dass das Thema möglicher Gesundheitsspätfolgen durch falsche Technologiefolgenabschätzung derzeit nur wenig betrachtet wurde.

Sicherlich auch ein Thema bei der derzeitigen Diskussion zur Gesundheitsreform. Neben anderen Krankheiten wie die Creutzfeldt- Jakob-Krankheit und möglichen Spätfolgen durch Vogelgrippe sind nachhaltige Lösungen jetzt gefragt.

Aktuelle Fälle in Berlin wie der Palast der Republik, der Steglitzer Bierpinsel, ICC Berlin oder die Spandauer Schulen sowohl in der Wilhelmstraße als auch in der Hakenfelder Straße zeigen das in Zukunft auch beim Bauen im Bestand immer wieder Asbest gefunden wird. Tückischerweise wird eine von Asbest ausgelöste Krebserkrankung der Lunge oft erst entdeckt, wenn sich die Krebszellen bereits im Rippenfell weit ausgebreitet haben oder über die Blutbahn gestreut wurden und in weiteren Organen Tochtertumore (Metastasen) gebildet haben. Dann ist es für Abhilfe oft zu spät. Welche Berufsgruppen können betroffen sein und in welchen Produkten wurde Asbest eingesetzt?

Betroffen können sowohl Beschäftigte verschiedener Metall-Berufsgruppen als auch Arbeitsplätze mit hoher Staubbelastung sein.

Dazu zählen: Bergbau unter Tage (Kohle, Quarz), Steinbrüche (Granit, Sandstein, Kalk), Glasindustrie (Schamott, Schleifkörper), asbestverarbeitende Betriebe, metallurgische Betriebe (Formsand, Schamott), keramische Industrie (Steingut, Porzellan), Textilindustrie, Betriebe mit Umgang von Rohbaumwolle oder Isoliermaterialien

Asbestprodukte: Kleider, Vorhänge, Schutzanzüge, Schutzbekleidung, Polsterung, Rohre, Dachplatten, Dachrinnen, Ventilationsschächte, Blumenkästen, Asbestpappe, Brems- und Kupplungsbeläge, Dichtungen, Röhren- und Kesselisolierungen, Dachziegel, Schindeln, Isoliermaterial, Unterbodenschutz, früher asbesthaltiges Talkum in der Reifenindustrie, Asbestzement (Eternit, Fulgurit), Nachtspeicheröfen, Filme, schwach gebundene Asbest- produkte.

Die Veranstaltung findet bereits im Vorfeld großen Anklang. Namhafte Referenten wie zum Beispiel Prof. Tannapfel, Prof. Hans-Joachim Woitowitz, Univ.-Prof. Dr. med. Hendrik C. Dienemann, Ben Wagin, Werner Catrina haben ihr kommen bereits bestätigt und bilden einen Vorgeschmack auf zwei hochinteressante Tage.

Lebensluft - Asbest Kongress 2006
Termin: 11.11.2006 - 12.11.2006 Ort: Johannisches Sozialwerk e.V.
Bismarckallee 23
D-14193 Berlin
www.st-michaels-heim.de

Weitere Informationen und die Anmeldeformulare finden Sie auf unserer
Homepage: http://www.stiftung-lebensluft.de/asbestkongress2006.htm

Die Veranstaltung ist für die Presse und Journalisten nach Zusendung eines gültigen Presseausweises oder anderen geeigneten Nachweises (Redaktionsauftrag) kostenfrei. Akkreditierungen werden ab sofort angenommen.

Der Termin für die Pressekonferenz wird rechtzeitig bekannt gegeben. Akkreditierungen bitte per Mail an pressestiftung-lebensluft.de. Ansprechpartner für die Presse: Uwe Manzke

Kontakt:
Mr. Kaden Stiftung Lebensluft e.V.
Tel. 030 - 61 62 18 42
Fax: 0721 151517812 www.stiftung-lebensluft.de Anschrift: Stiftung Lebensluft e.V. c/o KADEN Schlesische Str. 26 10997 Berlin


Quelle: IWP Redaktion ScienceDayNews / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: IWP Redaktion ScienceDayNews
Name: Uwe Manzke
Straße: Postfach 67 02 28
Stadt: - 10207 Berlin
 
 
Telefon: +49 30 25090973
 
WWW: www.innotreff-mittelstand.de
E-Mail:

02.10.2006 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 829 X

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