IBM stellt neues Computing-Modell und umfassende Produktoffensive im Systemsbereich vor
1,2 Mrd. US-Dollar Investition für neue Großrechnergeneration / Neue Virtualisierungslösung quer über alle Plattformen / Neue Initiative Blade.org
IBM hat heute eine neue Strategie im Server- und Storage-Bereich vorgestellt, mit der das Unternehmen auf die geänderten Anforderungen seiner Kunden reagiert. Teil der Strategie sind neue Technologien, die den gemeinsamen Zugriff auf Server, Storage und Netzwerkausstattung vereinfachen und damit die Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg beschleunigen und sicherer machen.
Die neue Strategie ist eine Reaktion auf die wachsende Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Unternehmen oder auch Institutionen am Markt. Dabei wird die herstellerübergreifende Kompatibilität immer wichtiger, da traditionelle Grenzen der Informationstechnologie verschwimmen. IBM sieht weltweit eine notwendige Ergänzung von klassischen transaktionsbasierten Computersystemen hin zu eher "kollaborativen" Ansätzen. Wichtig dabei ist die enge und sichere Abstimmung von Mitarbeitern, Technologien und Prozessen.
IBM arbeitet an Technologien wie Virtualisierung, offenen Standards und Verschlüsselung, die die Verbindung der Computersysteme erleichtern und es ermöglichen, Informationen sicher und in Echtzeit bereit zu stellen. Firmen in den verschiedensten Branchen vom Automobilbereich bis zur Medikamentenentwicklung sollen so die Möglichkeit haben, zu On Demand Unternehmen zu werden, die mit ihren Partnern nahtlos und sicher an gemeinsamen Anwendungen arbeiten können.
Im Folgenden sind die wesentlichen Punkte der neu angekündigten Strategie von IBM aufgeführt.
Hochsicherer Mainframe mit doppelter Rechenleistung zur Verschlüsselung von persönlichen Daten
IBM präsentiert heute mit dem IBM System z9 Mainframe eines der fortschrittlichsten und sichersten Computersysteme, das als Schnittstelle die Zusammenarbeit von Unternehmen unterstützt und alle bekannten IT-Sicherheitsrisiken abwehrt.
Der neue z9 Mainframe ist das Ergebnis eines dreijährigen Forschungsprojektes mit einer Gesamtinvestition von 1,2 Milliarden US-Dollar. Ziel von IBM war es, ein System zu entwickeln, das die wachsende Zusammenarbeit und den Datenaustausch zwischen Unternehmen unterstützt und gleichzeitig die Sicherheit von persönlichen Kundendaten sicherstellt.
Das neue System ist ein Meilenstein in der Sicherheit von Computersystemen. Erstmals können persönliche Kundendaten nicht nur direkt auf dem Server verschlüsselt werden, sondern auch auf dem Speichermedium, wie etwa einem Bandspeicher. Der Verlust und Diebstahl von vertraulichen Kundendaten hat erst in letzter Zeit für Schlagzeilen gesorgt und Besorgnis unter den Anwendern hervorgerufen.
Der IBM z9 bietet zwei große Vorteile: Zum einen können Bandspeicher, die häufig zwischen Unternehmen ausgetauscht werden, verschlüsselt werden, womit vertrauliche Informationen geschützt sind. Zum anderen lassen sich mit dem neuen Mainframe zentral alle Verschlüsselungscodes verwalten - damit bleiben Daten für Jahrzehnte gesichert.
Die Rechenleistung des neuen Mainframes hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell T-Rex Mainframe fast verdoppelt, ebenso verdoppelt sind die Kapazität und die Speichergröße.
Das IBM System z9 verfügt über einen der fortschrittlichsten Mikroprozessoren. Ein vollständig konfiguriertes 54-Wege IBM System z9 rechnet mit 18 Milliarden Transistoren, das entspricht drei Transistoren pro Erdbewohner. Einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des neuen Mainframes leistete das Forschungszentrum in Böblingen. 450 Mitarbeiter arbeiteten dort unter anderem am Chipdesign für die Prozessoren des neuen Systems.
Neue Technologien zur Virtualisierung von Computerressourcen IBM hat heute die hoch entwickelte Technologie "Virtualization Engine 2.0" vorgestellt, die es Anwendern ermöglicht, mit Hilfe einer Konsole ihre IT-Ressourcen zu verwalten, zusammenzulegen und zu optimieren. Dies kann über unterschiedliche Server, Netzwerke und Speicher laufen und verbessert damit die Wirtschaftlichkeit und Rechenleistung von nicht ausgelasteten IT-Einheiten.
Die Virtualization Engine 2.0 ist ein großer Schritt in der Computervirtualisierung. Zum ersten Mal ist Virtualisierung über innerhalb des gesamten Unternehmens über heterogene Plattformen hinweg möglich.
Dabei nutzt die Virtualization Engine 2.0 offene Schnittstellen, Virtualization Building Blocks und Web Services, um Server und Speichersysteme von IBM und bestimmten Nicht-IBM Systemen zu verbinden.
Die Virtualization Engine 2.0 lässt sich mit Technologien von Cisco, VMWare und Network Appliance verbinden. Dadurch können Anwender ihren Informationspool über das Datencenter hinaus erweitern.
Blade.org Community mit führenden Playern der BrancheIBM stellte außerdem seine Pläne für die Blade.org Community vor. In der Blade.org Organisation werden Unternehmen gemeinsam an Lösungen für BladeCenter arbeiten. Damit soll der Ausbau des Lösungsportfolios für das BladeCenter-Design beschleunigt werden, das von IBM und Intel gemeinsam entwickelt wurde. Ziel der Organisation wird es sein, Entwicklungen und Innovationen rund um die Blade-Technologie anzuregen. Unterstützt werden insbesondere Voice over IP, branchenspezifische Lösungen, Sicherheitsanwendungen und viele weitere innovative Technologien auf Basis von BladeCenter.
Erste Unternehmen haben bereits Interesse gezeigt, zu den Gründungsmitgliedern der Community zu gehören, darunter Brocade, Cisco, Citrix Systems, IBM, Intel Corporation, Network Appliance, Nortel, Novell und VMware.
Die Ankündigung von Blade.org ist die aktuellste einer Reihe von Aktionen, mit denen IBM die Offenheit und Zusammenarbeit bei Rechnersystemen vorantreiben will. So riefen IBM und andere führende Unternehmen der Branche im Dezember 2004 Power.org ins Leben, eine Open Standards Community, die sich Zusammenarbeit und Innovation auf Basis der Power Prozessortechnologie auf die Fahnen geschrieben hat.
Einfluss auf den Markt Seit dem Jahr 2000 wuchs IBMs Systems Geschäft schneller als das aller Wettbewerber. Insgesamt gewann IBM im Markt für Unternehmensserver zehn Prozentpunkte Marktanteil hinzu (zehn Prozentpunkte bei UNIX Servern, sechs Prozentpunkte bei Intel-Servern). In der gleichen Zeit steigerte IBM seinen Marktanteil bei Datenspeichern um vier Prozentpunkte. IBM erwartet, dass die heute angekündigte neue Strategie die Dynamik des Unternehmens im System-Markt noch beschleunigen wird. Der Markt wird insgesamt auf 85 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Anbei eine Übersicht über die folgenden Original US-Presseinformationen für Details1. Detaillierte Presseinformation zur Strategie 2. Detaillierte Presseinformation zum IBM System z9 Mainframe 3. Detaillierte Presseinformation zur IBM Virtualization Engine 2.0 4. Detaillierte Presseinformation zur IBM BladeCenter Allianz: 5. Detaillierte Presseinformation zu Blade.org
Quelle: IBM DEUTSCHLAND / pressrelations.de
27.07.2005 - 18:00 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 93 X

RSS Feed