Dokumentierte Gesundheitsschäden unter dem Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung
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Broschüre der Bamberger Ärzteinitiative bereits über 10.000 mal verteilt
Epidemiologische Studien in Europa und experimentelle Untersuchungen an Zellkulturen haben gezeigt, dass elektromagnetische Strahlung, wie sie bei der Nutzung von Mobiltelefonen und im Umkreis von Mobilfunkbasisstationen auftritt, Auswirkung auf die Gesundheit des Menschen haben kann.
Die Hilferufe der Elektrosmogbetroffenen nehmen zu: etwa 400 Personen suchen wöchentlich telefonisch Rat bei der Ärzteinitiative "Bamberger Appell". Daher wurde vor zwei Jahre mit ärztlichen Erhebungen und Dokumentationen an Mobilfunkstandorten begonnen.
Die Ärzteinitiative hat in einer kleinen Broschüre siebenundzwanzig Krankheitsverläufe (Kasuistiken) aus über fünfhundert schriftlichen oder mündlichen Berichten von betroffenen Bürgern ausgewählt.
Die Schilderungen zeigen, dass Menschen seit Jahren durch gepulste hochfrequente elektromagnetische Strahlung oft schwer erkrankt sind, ohne dass die behandelnden Ärzte die Ursachen erkannten. Daher litten Menschen, die zu Hause oder am Arbeitsplatz der Hochfrequenz ausgesetzt waren und erhielten keine Therapie.
Die in den Medien ständig wiederholte Bewertung der Strahlenschutzkommission, es gäbe keinen Nachweis für Gesundheitsbeeinträchtigungen unterhalb der geltenden Grenzwerte hat dazu geführt, dass die meisten Ärzte bei den vielen unklaren Krankheitsbildern einen Zusammenhang mit der Hochfrequenz nicht in Erwägung zogen.
"Die meisten Ärzte wissen nicht, dass an keinem einzigen Mobilfunkstandort in Deutschland Erhebungen des Gesundheitszustandes der Menschen durchgeführt wurden. Die im Jahre 2001 vorgenommene Neubewertung der Strahlenschutzkommission hat also keine wissenschaftliche Grundlage", führt Frau Dr. Waldmann-Selsam im Vorwort der Broschüre aus.
Die geschilderten Symptome der Betroffenen sind vielfältig:
Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unruhe, Benommenheit, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, depressive Stimmung, Antriebslosigkeit, Ohrgeräusche, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen und Blutdruckerhöhung sind die am häufigsten genannten Beschwerden.
Ein Teil der Gesundheitsstörungen verschwand nach Beendigung der Exposition:
· Entfernung der Schnurlostelefone nach DECT-Standard
· Vorübergehender oder dauerhafter Ortswechsel
· Fachgerechte Abschirmung der HF-Strahlung
Bisher wurden bereits über 10.000 Exemplare der Informationsschrift an Ärzte, Apotheker, Juristen, Journalisten, Bürgerinitiativen, Kommunalpolitiker und kritische Bürger verteilt.
Die Broschüre liegt nur in Papierform vor, da die Betroffenen eine Internetveröffentlichung nicht wünschten. Die Schutzgebühr beträgt 1,50 Euro, zuzüglich Versandkosten.
Eine weite Verbreitung der Dokumentation unter politischen Entscheidungsträgern und Ärzten ist von den Autoren ausdrücklich erwünscht.
Die Broschüre kann unter der Internetadresse http://www.elektrosmog-messen.de/broschuere.html bestellt werden.
Joachim Weise
Quelle: Baubiologie Regional / pressbot.net
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26.10.2006 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 243 X
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