500-Millionen-Programm für Regenerative Medizin
BERLIN. Anlässlich der Veranstaltung "Die internationale Dynamik der Regenerativen Medizin" der Deutschen Gesellschaft für Regenerative Medizin e.V. heute Abend, fordert die Vorsitzende des Bundestagsforschungsausschusses und Abgeordnete der FDP-Bundestagsfraktion, Cornelia PIEPER, ein 500-Millionen-Programm für die Regenerative Medizin. Cornelia Pieper ist Hauptrednerin und erklärt: Die deutsche Forschung darf den Anschluss an die internationalen Entwicklungen nicht verpassen. Führende Forschungsnationen haben weltweit neue Milliardenprogramme (USA stellt allein im Staat Kalifornien 3 Milliarden US-Dollar bereit, in New Jersey 1 Milliarde US - Dollar, Südkorea stellt 500 Millionen bereit) aufgelegt.
Deutschland muss als internationaler Forschungs-Partner in diesem Bereich mithalten können. Auch die deutsche Forschung muss an das internationale Niveau anknüpfen, besonders in den neuen Bundesländern. Forschung in diesem Bereich heißt Aufbau von Zukunftschancen und Investition in die Zukunftsfähigkeit und Finanzierbarkeit unseres Gesundheitssystems. Ich fordere ein 500 Mio. Euro Programm zur Förderung der Grundlagen- und Anwendungsforschung im Bereich Regenerative Medizin. Das wissenschaftliche Programm sollte den Schwerpunkt auf die Erforschung unterschiedlicher humaner Stammzellen im Vergleich setzen: embryonale Stammzellen (SZ), SZ aus Nabelschnurblut und adulte SZ. Auch sollte eine neue und innovative Methode, wie sie von führenden Wissenschaftlern in den USA und insbesondere in Deutschland entwickelt worden ist, das so genannte "Reprogramming" einbezogen werden.
Künftig könnte das die Verwendung embryonaler Stammzellen überflüssig machen. Bis dies möglich sein wird, sollte allerdings auch in Deutschland die Forschung an embryonalen Stammzellen erlaubt sein. Die FDP hat diesbezüglich bereits im Juni 2005 einen Antrag zur Änderung des Stammzellimportgesetzes in den Bundestag eingebracht. Das 500 Millionen Forschungsprogramm sollte auch dem vermehrten internationalen wissenschaftlichen Austausch dienen und die klinische und wirtschaftliche Anwendung unterstützen.
Susanne Bühler Telefon: (030) 227-52378 pressestellefdp-bundestag.de
Quelle: FDP / pressrelations.de
28.07.2005 - 18:03 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 94 X

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