Jeder fünfte Betrieb schummelt in Bezug auf Hygiene und Haltbarkeit von Lebensmitteln
München. Der Bericht des Bundesamts für Verbraucherschutz offenbart Unappetitliches: 15 Prozent der Lebensmittelbetriebe in Deutschland verstießen bei Kontrollen im vergangenen Jahr gegen die Hygienebestimmungen oder die Kennzeichnungspflicht. TÜV SÜD offeriert Herstellern mit transparenten Betriebsprozessen das Prüfsiegel "Lebensmittel TÜV geprüft".
Bei den durchgeführten, behördlichen Lebensmittelkontrollen wurden bei 15 Prozent der Proben Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht und die Hygienebestimmungen festgestellt. Darüber hinaus laufen sogar Ermittlungsverfahren wegen illegaler Umverpackung in Kombination mit der Manipulation des Haltbarkeitsdatums von Fleisch- und Wurstwaren. Welchem Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung kann der Verbraucher denn nun noch glauben?
TÜV SÜD nimmt die Ängste der Verbraucher ernst und bietet Lebensmittelherstellern und dem Handel verschiedene Überwachungskonzepte an, die Betriebe und Handel bei der Erfüllung aller rechtlichen Anforderungen unterstützen. Die Hersteller erhalten das Prüfsiegel "Lebensmittel TÜV geprüft" erst, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Der Lebensmittelhersteller erlaubt Kontrollgänge alle sechs Monate in seinen Betrieben. Dort werden alle Kennzeichnungen überprüft und die Hersteller-Angaben mit verdeckten Einkäufen abgeglichen. Für die Verbraucher ist das Prüfsiegel "Lebensmittel TÜV geprüft" jederzeit transparent, da die Daten über die geprüften Produkte und die Unternehmen veröffentlicht werden.
Um sicher zu stellen, dass die Lebensmittel auch in der vorgeschriebenen Verfassung in den Kühlschrank des Verbrauchers gelangen, schließt das Prüfsiegel "FilialQualität" direkt an. Denn nicht nur in der Herstellung der Lebensmittel, sondern auch in den zahlreichen Filialen der Handelshäuser muss das Augenmerk auf Qualität und Hygiene liegen. Deshalb überprüft TÜV SÜD die Einhaltung aller Hygieneanforderungen, sowie das Verantwortungsbewusstsein der Marktleiter und seiner Mitarbeiter.
Für den Verbraucher ist das blaue Oktagon von TÜV SÜD ein vertrautes Signal, dass Hersteller oder Handel sich freiwillig und regelmäßig einer neutralen Kontrolle unterziehen um mögliche Mängel aufzudecken und diese sofort abzustellen. Werden die Mängel erst im Laufe der behördlichen Überwachung erkannt, drohen empfindliche Strafen und entsprechender Vertrauens- und Imageverlust von Seiten der Kunden.
Fachinformationen über: Ingo Müller, TÜV Management Service, Tel. 089 / 50 08 – 45 76, Ingo.Muellertuev-sued.de Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.tuev-sued.de/vitacert .Redaktion: Bettina Mayer
Quelle: TÜV SÜDDEUTSCHLAND / pressrelations.de
29.07.2005 - 10:04 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 156 X

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