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Schnappauf und Miller: Gartenschauen sind echte Renner




Die Landes- und Regionalgartenschauen in Bayern haben sich zu echten Rennern entwickelt. Dies betonten heute Umweltminister Werner Schnappauf und Landwirtschaftsminister Josef Miller in München auf der Jubiläumsveranstaltung "25 Jahre Gartenschauen in Bayern".

München, 29. Juli 2005 - Die Landes- und Regionalgartenschauen in Bayern haben sich zu echten Rennern entwickelt. Dies betonten heute Umweltminister Werner Schnappauf und Landwirtschaftsminister Josef Miller in München auf der Jubiläumsveranstaltung "25 Jahre Gartenschauen in Bayern": "Mit unseren bayerischen Gartenschauen gelingt es, die Natur in die Städte zu holen und die Menschen dafür zu begeistern. Die Gartenschauen sind zu einem Publikumsmagnet geworden: 22,4 Millionen Besucher in den letzten 25 Jahren sprechen eine deutliche Sprache". Durch die Gartenschauen werden ökologisch wertvolle Bereiche gesichert und attraktive Erholungsangebote vor der Haustür geschaffen. "Gartenschauen sind Investitionen in eine nachhaltige Verbesserung der innerstädtischen Lebensqualität," so Schnappauf. "Die ""grüne Lunge"" gibt auch einen wirtschaftlichen Schub, da Unternehmen und ihre qualifizierten Arbeitskräfte ein familienfreundliches und erholsames Umfeld besonders schätzen". Das Umweltministerium hat Landes- und Regionalgartenschauen in den letzten 25 Jahren mit rund 44 Millionen Euro gefördert. Insgesamt haben die Gartenschauen zu Investitionen von fast 130 Millionen Euro geführt und der Bevölkerung ca. 265 Hektar dauerhafte Grün- und Erholungsanlagen im Wohnumfeld gebracht. Landwirtschaftsminister Miller erklärte in diesem Zusammenhang: "Die Gartenschauen haben ein eigenes unverwechselbares Profil ? maßgeschneidert und abgestimmt auf die konkreten Bedürfnisse der durchführenden Stadt. Sie bieten dem bayerischen Gartenbau eine ausgezeichnete Möglichkeit, seine Leistungsfähigkeit darzustellen und die Bevölkerung durch Gestaltung und Pflege von Grünflächen und Gärten sowie durch Lehrschauen und pflanzenbauliche Ausstellungen zu informieren".

Nach den Worten der beiden Minister hat sich immer wieder gezeigt, dass Gartenschauen entscheidende Impulse für eine nachhaltige und umweltorientierte Stadtentwicklung geben. Mit der Schaffung zusammenhängender Grünzonen verbessern sich Erholungsmöglichkeiten, das Stadtklima sowie die Lebensbedingungen für die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Außerdem steige nicht nur das Image des Ortes und seine Anziehungskraft als touristisches Ziel mit positiven Effekten auf Handel, Gastronomie und Gewerbe in der Region. Auch die Wirkung nach innen sei enorm; vielfach gelinge es, zu bürgerschaftlichem Engagement zu motivieren und damit auch das soziale Wohlbefinden zu steigern.

Die erste Landesgartenschau fand 1980 in Neu-Ulm statt, gefolgt von Augsburg (1985), Dinkelsbühl (1988), Straubing (1989), Würzburg (1990), Ingolstadt (1992), Hof (1994), Amberg (1996), Neumarkt (1998), Memmingen (2000), Kronach (2002) und Burghausen (2004). Weitere Landesgartenschauen sind geplant 2006 in Marktredwitz, 2008 in Neu-Ulm, 2010 in Rosenheim und 2012 in Bamberg. Seit 10 Jahren werden zudem Regionale Gartenschauen in sog. Mittelzentren veranstaltet. Die Reihe eröffnete Waldkraiburg (1995), gefolgt von Arnstein (1997), Neustadt b. Coburg (1999), Cham (2001) und Roth (2003). Die nächste Regionale Gartenschau wird 2007 in Waldkirchen sein. Im Jahr 2005 findet wegen der Durchführung der Bundesgartenschau in München keine bayerische Gartenschau statt.

Weitere Informationen: http://www.natur.bayern.de

© Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - www.stmugv.bayern.de



Quelle: BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT (STMUGV) / pressrelations.de

01.08.2005 - 10:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 203 X